Was steckt hinter dem Erfolg der Franzosen?
Bei der Biathlon-WM in der Schweiz wollen die Franzosen ihre gute Saisonbilanz vergolden. Zwei Gründe für den Erfolg tragen den Namen Fourcade. Aber das ist noch nicht alles.
In Eric Perrot sehen viele den komplettesten Biathleten und möglichen Nachfolger von Johannes Thingnes Bö und Martin Fourcade. Seine „Coolness“ beim Schießen erarbeitet er sich auf ungewöhnliche Art.
Bei der Biathlon-WM in der Schweiz wollen die Franzosen ihre gute Saisonbilanz vergolden. Zwei Gründe für den Erfolg tragen den Namen Fourcade. Aber das ist noch nicht alles.
Sie hat noch nie ein Weltcuprennen gewonnen und ist nun plötzlich Doppel-Weltmeisterin. Dabei stand Katharina Liensberger noch vor kurzem vor dem Rauswurf aus dem österreichischen Skiteam.
An Martin Fourcade hat sich die Biathlon-Konkurrenz jahrelang die Zähne ausgebissen. Seine herausragende Stellung hat er stets auch dazu genutzt, um Missstände anzuprangern. Jetzt macht der Franzose Schluss.
Der Sport ist nahezu zum Stillstand gekommen: Aber nur nahezu. Fußball wird in Europa höherklassig immerhin noch in der Türkei und Russland gespielt. In England treffen sich Dartsspieler – allerdings ohne Zuschauermassen. Und Snooker will „business as usual“.
Er ist fünfmaliger Olympiasieger und wurde 13 Mal Weltmeister. Dazu gewann Martin Fourcade sieben Gesamtweltcups. Nun gibt der französische Biathlon-Star des Ende seiner Laufbahn bekannt.
Der Norweger Boe gewinnt den Sprint in Kontiolahti und hat beste Chancen auf den Gesamtsieg. Noch trotzt der Biathlon-Weltcup der Coronavirus-Pandemie. Aber nicht mehr lange.
Problemzone Schießstand: Die deutschen Männer enttäuschen bei der WM mit allzu vielen Fahrkarten. Bei Benedikt Doll liegt das Selbstvertrauen gar bei „minus zehn“. Dafür überraschen die Frauen mit Bestform zum Saisonhöhepunkt.
Nach einer tiefen Krise entdeckt Martin Fourcade sein Sieger-Gen wieder. Nun hat er sogar Biathlon-Legende Ole Einar Björndalen eingeholt. Und der Franzose ist noch längst nicht am Ziel.
Viele Fehler, keine Medaille: Die deutschen Biathleten sind bei der WM in Antholz wieder zu fehlerhaft am Schießstand und müssen deshalb weiter auf ihre erste Medaille warten.
Alexander Loginow hat eine dunkle Vergangenheit. Und bei der Rückkehr nach der Doping-Sperre gab es einen handfesten Skandal. Nun siegt der Russe bei der Biathlon-WM – und die Konkurrenz nimmt ihn aufs Korn.
Erst wird vom Biathlon-Weltverband eine Doping-Sperre gegen einen Olympiasieger aus Russland verkündet, dann läuft ein anderer Russe bei den WM in Antholz zum Sieg. Schnell werden Vorwürfe laut.
Fabien Claude zeigt beim Weltcup in Pokljuka das beste Rennen seiner Laufbahn. Erst kurz zuvor erfährt der Franzose vom Drama um seinen vermissten Vater in Kanada. Es wird mit dem Schlimmsten gerechnet.
Martin Fourcade gewöhnt sich wieder ans Siegen in Serie und das Biathlon wartet gespannt auf die Rückkehr von Johannes Thingnes Bö. Im deutschen Team herrscht hinter den Frontmännern Doll und Peiffer immerhin Bewegung wie lange nicht.
Der französische Biathlon-Star erringt wieder Siege in Serie – und er gibt sich nach einem schwierigen Jahr fast ein bisschen demütig. Auch der Deutsche Benedikt Doll ist glücklich: „Das ist ziemlich perfekt gelaufen.“
Der Niedersachse bessert als Zweiter die ohnehin gute deutsche Bilanz am Schlusstag des viertägigen Spektakels in Oberhof noch einmal auf. Doch es gibt auch Problemfälle bei den Biathleten.
Johannes Thingnes Bö lässt Platz für andere: Der Überflieger der Saison ist in Oberhof nicht am Start. Schon gewinnt Biathlon-Altmeister Martin Fourcade das Rennen. Auch ein Deutscher profitiert im Sprint.
Die Misere begann vor einem Jahr in Oberhof. Und noch immer steckt der Biathlet in einer misslichen Lage. In der schweren Zeit bekommt Simon Schmepp aber auch Aufmunterung, die ihn sehr berührt.
Deutschlands Männerstaffel hat sich bei der Biathlon-WM in Östersund überraschend die Silbermedaille erkämpft. Den Frauen fehlte dagegen eine halbe Sekunde für Rang drei und Edelmetall.
Sieben Jahre lang hat er den Biathlon-Zirkus dominiert und seine Spielchen getrieben mit der Konkurrenz. Nun ist Martin Fourcade mehr als ein Zacken aus der Krone gebrochen. Wie konnte das nur passieren?
Arnd Peiffer sichert den deutschen Biathlon-Männern im fünften Einzelrennen bereits den dritten Podestplatz. Der Sprint-Olympiasieger muss sich nur Martin Fourcade geschlagen geben. Bei den Frauen reicht es nicht für das Podium.
Der Blick zurück lohnt sich für Benedikt Doll: An der Stätte seines größten Erfolges muss er sich im Biathlon-Weltcup nur zwei Großmeistern seines Fachs geschlagen geben.
Platz 24 im Sprint und ein Aus in der Verfolgung: Martin Fourcade beendet den Weltcup in Pokljuka höchst ungewöhnlich und ratlos. Davon profitiert vor allem einer.
Wer soll Martin Fourcade und Johannes Thingnes Bö stoppen? Vor dem ersten Einzelwettbewerb im Biathlon-Weltcup trauen sich die deutschen Herausforderer nicht wirklich die Offensive zu.
Die deutschen Biathleten kritisieren die Ausrichtung des Saisonfinales in Russland, treten aber an. Lesser verpasst das Podest und ärgert sich über sich selbst. Und der Franzose Fourcade jagt Rekorde.
Auf Gold gezielt – und Holz getroffen: Die Fehler von Arnd Peiffer kosten das deutsche Biathlon-Mixed-Staffel noch die erhoffte Olympia-Medaille. Auch ein Protest wird noch abgewiesen. Der deutsche Schlussläufer stellt sich vor allem eine Frage.
Nach 15 Kilometern auf der Strecke müssen Zentimeter über Gold und Silber beim Biathlon entscheiden: Martin Fourcade und Simon Schmepp rutschen gemeinsam über die Linie im Ziel.
Was für eine Dramatik! Simon Schempp und der Franzose Martin Fourcade sprinten Seite an Seite dem Ziel im Biathlon-Massenstart entgegen. Dort muss am Ende das Foto-Finish entscheiden.
Benedikt Doll hat oft Probleme am Schießstand. Aber bei Olympia behält er die Nerven und holt sich Bronze in der Verfolgung. Der im Sprint noch geschlagene Großmeister Martin Fourcade meldet sich zurück und holt Gold.
Die Biathleten Johannes Thingnes und Tarjei Bö über Konkurrenz in der eigenen Familie, ihre totale Fixierung auf den Sport und Martin Fourcades Versuch eines Psycho-Tricks beim Schießen.
Während sich Martin Fourcade in Ruhpolding seinen fünften Saisonsieg sichert, feiert der Deutsche sein bislang bestes Weltcup-Ergebnis. Altmeister Ole Einar Björndalen hingegen verpasst die Olympia-Norm.
Der Superstar siegt immer weiter: Biathlet Martin Fourcade siegt in Oberhof – spürt aber die Norweger im Nacken. Die Überlegenheit am Samstag nutzt er zu einer Machtdemonstration.
Für die deutschen Biathleten verlief das Heimspiel in Oberhof enttäuschend. Während der Franzose Martin Fourcade einmal mehr seine Sonderrolle demonstriert, laufen die Deutschen hinterher.
Am Sonntag ist Laura Dahlmeier zur „Sportlerin des Jahres 2017“ gekürt worden. Wirft man einen Blick auf ihre Erfolge, erscheint die Ernennung mehr als verdient – trotz Startschwierigkeiten in dieser Saison.
Viertes Rennen, erster Sieg: Biathlon-Königin Laura Dahlmeier kommt immer besser in Fahrt. Bei den Männern ist Norweger Johannes Thingnes Bö erneut nicht zu schlagen. Simon Schempp wird Fünfter.
Im letzten Vorrundenspiel hat es die deutschen Handballerinnen erwischt. Die WM-Gastgeberinnen unterliegen den Niederlanden 23:31. Die Qualifikation für die erste K.o.-Runde am Sonntag war aber bereits zuvor sicher.