Martin Fourcade : Der selbstherrliche König ist im „Teufelskreis“

Sieben Jahre lang hat er den Biathlon-Zirkus dominiert und seine Spielchen getrieben mit der Konkurrenz. Nun ist Martin Fourcade mehr als ein Zacken aus der Krone gebrochen. Wie konnte das nur passieren?
Wenn die Staffel nicht wäre, Martin Fourcade wäre jetzt wohl schon zu Hause bei der Familie. Aber er will seine Kollegen an diesem Samstag (16.30 Uhr im ZDF und bei Eurosport) nicht im Stich lassen, und vielleicht kann er ja doch noch etwas halbwegs Befriedigendes von dieser vermaledeiten WM in Östersund mitnehmen. Sieben Jahre lang hat er den Biathlon-Zirkus dominiert, hat seine Spielchen mit der Konkurrenz getrieben und ist ihnen mit seinen übertriebenen Triumphgesten oft genug auf die Nerven gefallen. Da stand immer der latente Vorwurf der Arroganz im Raum, auch wenn der 30 Jahre alte Franzose stets betont hatte, dass er seine Gegner respektiere, seiner Freude aber spontan Ausdruck verleihen müsse.





