Biathlon : Konkurenz belebt das deutsche Team

Martin Fourcade gewöhnt sich wieder ans Siegen in Serie und das Biathlon wartet gespannt auf die Rückkehr von Johannes Thingnes Bö. Im deutschen Team herrscht hinter den Frontmännern Doll und Peiffer immerhin Bewegung wie lange nicht.
Er zeigt sie schon wieder, die geballte Faust. Diese Triumph-Geste, die immer das Markenzeichen von Martin Fourcade war. Kein Wunder, wenn man die vergangenen vier Weltcuprennen gewonnen hat, und am Sonntag, beim Finale des Biathlon-Weltcups in Ruhpolding, vor 22.000 Zuschauer einen souveränen Start-Ziel-Sieg vor seinem Landsmann Quentin Fillot Mallet in der Verfolgung hinlegt. Und sich noch dazu, wie schon im Sprint und in der Staffel, in der Chiemgau Arena keinen einzigen Fehlschuss leistet. Es war der 77. Weltcup-Erfolg für Monsieur 100 Prozent, der nach den Enttäuschungen der vergangenen Saison schon wieder die gewohnte Unantastbarkeit ausstrahlt. Man darf gespannt sein, wie es kommende Woche in Pokljuka aussieht, wenn der norwegische Biathlon-König Johannes Thingnes Bö nach der Geburt von Sohn Gustav wieder aktiv ins Weltcup-Geschehen eingreift.





