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Handball-WM der Frauen : Deutsches Team verpasst Gruppensieg

  • -Aktualisiert am

Kein Durchkommen: Die deutschen Frauen um Kerstin Wohlbold (Mitte) verlieren gegen die Niederlande Bild: SINGER/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Im letzten Vorrundenspiel hat es die deutschen Handballerinnen erwischt. Die WM-Gastgeberinnen unterliegen den Niederlanden 23:31. Die Qualifikation für die erste K.o.-Runde am Sonntag war aber bereits zuvor sicher.

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          Es war, wie Kapitänin Anna Loerper sagte, ein „kleiner Showdown“. Eine Art Endspiel also vor 6000 Zuschauern in Leipzig, das allerdings ganz anders verlief, als die deutschen Handballspielerinnen gedacht hatten. Sie erlebten am Freitagabend eine bittere Enttäuschung, sie verpassten durch die 23:31-Niederlage gegen die Niederlande den Gruppensieg bei der Weltmeisterschaft – ihr Vorhaben, mit Schwung in das Achtelfinale an diesem Sonntag in Magdeburg zu gehen, scheiterte gründlich. Statt der Gastgeberinnen sicherte sich nun Südkorea Platz eins.

          Rainer Seele

          Sportredakteur.

          Die Deutschen hatten sich schon am Mittwoch für die K.o.-Runde qualifiziert. Bundestrainer Michael Biegler wird nach dem Rückschlag vom Freitag aber eine Menge Aufbauarbeit für das Duell mit Dänemark am Sonntag in Magdeburg leisten müssen.

          Die Niederländerinnen, Weltmeisterschaftszweite von 2015, zeigten den Deutschen schonungslos die Grenzen auf. Mit Tempohandball und großer Treffsicherheit. Schon nach den ersten 30 Minuten hatte Bieglers Team einen Rückstand von acht Toren. Die Deutschen agierten im Angriff planlos; ihre Darbietungen in der Offensive hatten zuvor schon zu wünschen übrig gelassen.

          Aber auch in der Verteidigung, die bisher der Trumpf Deutschlands gewesen war, ging diesmal vieles schief. Die Deutschen packten nicht entschlossen genug zu, sie boten den Niederländerinnen reichlich Freiraum – den auch Estevana Polman, die Lebensgefährtin von Fußballprofi Rafael van der Vaart, zu nutzen wusste. Torhüterin Clara Woltering, die in der Vorrunde gegen China erstmals ein Tor in einem Länderspiel erzielt hatte, war wenigstens einige Male auf der Höhe. Die Abreibung für die Deutschen wäre sonst noch schlimmer ausgefallen.

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