Biathlon-WM in Antholz : „Da ist ein gewisses Geschmäckle dabei“

Erst wird vom Biathlon-Weltverband eine Doping-Sperre gegen einen Olympiasieger aus Russland verkündet, dann läuft ein anderer Russe bei den WM in Antholz zum Sieg. Schnell werden Vorwürfe laut.
Umgeben von mehr als zehn Fernsehkameras und umringt von unzähligen Journalisten saß Alexander Loginow angespannt und mit ernster Miene bei der Siegerpressekonferenz – und wirkte auf die Betrachter wie ein Weltmeister am falschen Ort zur falschen Zeit. Als ein Champion, den außer den Russen keiner wollte. Denn auch dreieinhalb Jahre nach seiner abgesessener Epo-Dopingsperre sind die Zweifel an dem 28-Jährigen, der am Samstag bei der Biathlon-WM im italienischen Antholz überraschend Gold im Sprint holte und alle Favoriten deklassierte, nicht verflogen.





