Biathlon-WM in Antholz :
„Da ist ein gewisses Geschmäckle dabei“

Lesezeit:
Gold in Antholz: Alexander Loginow
Gold in Antholz: Alexander LoginowAFP

Erst wird vom Biathlon-Weltverband eine Doping-Sperre gegen einen Olympiasieger aus Russland verkündet, dann läuft ein anderer Russe bei den WM in Antholz zum Sieg. Schnell werden Vorwürfe laut.

Umgeben von mehr als zehn Fernsehkameras und umringt von unzähligen Journalisten saß Alexander Loginow angespannt und mit ernster Miene bei der Siegerpressekonferenz – und wirkte auf die Betrachter wie ein Weltmeister am falschen Ort zur falschen Zeit. Als ein Champion, den außer den Russen keiner wollte. Denn auch dreieinhalb Jahre nach seiner abgesessener Epo-Dopingsperre sind die Zweifel an dem 28-Jährigen, der am Samstag bei der Biathlon-WM im italienischen Antholz überraschend Gold im Sprint holte und alle Favoriten deklassierte, nicht verflogen.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Viel Rauch um Sergio Pérez: der Mexikaner bleibt beim US-Team Cadillac
Formel 1:
Cadillac setzt weiter auf Pérez

Rechtzeitig vor seinem Heimrennen in Mexiko verlängert Sergio Pérez seinen Vertrag bei Cadillac. Noch wartet das US-Team auf seine ersten Punkte in der Formel 1.

Stellenmarkt