Krise bei Martin Fourcade : Was ist los mit Mister Biathlon?

Platz 24 im Sprint und ein Aus in der Verfolgung: Martin Fourcade beendet den Weltcup in Pokljuka höchst ungewöhnlich und ratlos. Davon profitiert vor allem einer.
Fast hätte er sich zu früh gefreut. Weil er sich zu sicher fühlte. Denn sein schärfster Konkurrent, Alexander Loginow, war beim Versuch zu kontern ins Straucheln geraten und hatte in den Schnee gegriffen. „Als Logi gefallen ist, hatte ich ungefähr zehn Meter Vorsprung. Das muss ja reichen, dachte ich“, sagte Johannes Thingnes Bö hinterher. Aber irgendwie hatte er den Dritten im Bunde, den Franzosen Quentin Fillon Maillet, nicht mehr auf Rechnung. „Der kam dann aber mit richtig viel Speed an. Da musste ich nochmal hart kämpfen“, gestand Bö, der im Fotofinish gerade noch die Schuhspitze vorne hatte.





