Südafrika fürchtet um Rolle als „Afrikas Eingangspforte“
Südafrika startet auf dem Gipfeltreffen der großen Schwellenländer (Brics) eine Charmeoffensive. Weil das Land um seine Attraktivität für Investoren bangt, verspricht es ihnen Erleichterungen.
Südafrika startet auf dem Gipfeltreffen der großen Schwellenländer (Brics) eine Charmeoffensive. Weil das Land um seine Attraktivität für Investoren bangt, verspricht es ihnen Erleichterungen.
Zwar scheidet Gastgeber Südafrika nach Elfmeterschießen gegen Mali aus. Doch am Kap spricht man wieder positiv über „Bafana Bafana“. Auch Außenseiter Kapverden und Favorit Elfenbeinküste scheitern.
Mali steht an diesem Samstag (19.30 Uhr) beim Afrika-Cup im Viertelfinale gegen Gastgeber Südafrika. Das ist erfreulich und nebensächlich zugleich. Spieler und Trainer sind Botschafter der Aussöhnung für ihre zerrissene Heimat.
Die Elfenbeinküste zieht als erstes Team ins Viertelfinale des Afrika-Cups ein. Auch ohne Superstar Drogba gelingt ein 3:0 gegen Tunesien. Hannovers Ya Konan glänzt als Torschütze. Für die große Sensation des Wochenendes sorgt aber Außenseiter Kapverden.
Der Golfer Maximilian Kieffer erinnert an Martin Kaymer. Zum Auftakt der European Tour 2013 belegt der Aufsteiger in Durban den geteilten vierten Platz. Vergleiche mit dem ehemaligen Weltranglistenersten möchte er jedoch nicht gelten lassen.
Beim Klimagipfel droht wenig Einigkeit im Allgemeinen und viel Streit im Konkreten. China und die Vereinigten Staaten stellen sich quer, und die Schwellenländer wollen sich in ihrem Wachstum nicht begrenzen lassen. Nicht einmal in Berlin gibt es Einigkeit über die richtigen Maßnahmen.
In Kanada nimmt man Angela Merkel als Klimaschützerin wahr. Doch nach der Rückkehr nach Berlin holt die Krisenkanzlerin der Euro wieder ein.
Der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Im Interview spricht er über falsche Erwartungen an den Klimagipfel in Rio de Janeiro - und die Sackgassen auf dem Weg zu nachhaltiger Politik.
Das Vertrauen in die Klimapolitik ist geschwunden. Doch trügt die Hoffnung, das Klimaproblem könne auch ohne internationale Abkommen - quasi nebenher durch den Umstieg auf erneuerbare Energien - gelöst werden. Ein Ordnungsrahmen ist unverzichtbar.
Die Fahrzeit von Seoul nach Pyeongchang sollte 68 Minuten betragen. Doch der Schnellzug in die Olympiastadt wird nicht gebaut. Die Südkoreaner haben für 2018 den Vorzug vor München aufgrund einer falschen Versprechung erhalten.
Seit 10 Jahren will die Welthandelsorganisation WTO den Welthandel liberalisieren und zugleich die Entwicklungsländer fördern. Aber aus dem wohltönenden Grundsatzbeschluss von Doha 2001 sind die hohlen Worte von Genf 2011 geworden.
Kanadas Kyoto-Rückzug ist ein Sieg der Vernunft. Schade nur, dass Kanada nicht schon in Durban reinen Wein einschenkte. Das hätte dem politischen Öko-Optimismus den Zahn gezogen.
Kurz nach dem Ende der Weltklimakonferenz hat Kanada als erstes Land seinen Austritt aus dem Kyoto-Protokoll erklärt. Damit umgeht das Land Zahlungen in Höhe von umgerechnet 10,5 Milliarden Euro.
Europa und Afrika haben auf dem Klimagipfel in Durban eine wegweisende Allianz geschmiedet: Ein politisches „Subuniversum“, das unseren Planeten retten könnte.
Der Ertrag der Weltklimakonferenz ist mager; die Erderwärmung schreitet ungebremst voran. Nicht bei den UN, sondern in den Staaten selbst finden die wahren Fortschritte im Klimaschutz statt.
Nun soll doch noch ein neues weltweites Klimaabkommen ausgehandelt werden, das erstmals auch Klimaziele für die Vereinigten Staaten und Schwellenländer wie China und Indien umfasst. Umweltschützer bemängeln zu viele Schlupflöcher im Vertragswerk.
Brüssel, Durban, Klima, Geld: Probleme werden auf Krisengipfeln breitgetreten, aber nicht gelöst. Wer den Ärger angerichtet hat, muss sich dort nicht stellen. Wie lange noch?
Im südafrikanischen Durban packen die Klimapolitiker ihre Koffer wieder aus: Noch immer haben sie sich nicht auf ein Abschlusspapier einigen können. Doch in die Verhandlungen kommt Bewegung.
“Nicht die Tatsachen sind entscheidend, sondern das, was wir davon halten.“ Dieses Zitat der Gräfin Dönhoff bestimmte gestern Abend die Talkrunden bei Illner und Beckmann. Allein der bayerische Finanzminister blieb von ihm seltsam unberührt
Immer in die Pedale treten: Auf der Klimakonferenz in Durban geht es stets weiter jedoch kaum voran. Sicher ist nur eines. Die nächste Konferenz kommt bestimmt.
Der geplante milliardenschwere Weltfonds für Klimaschutzmaßnahmen soll nach dem Willen der Bundesregierung in Deutschland beheimatet werden. Dem Vernehmen nach gibt es aber zwei Konkurrenten.
China und die EU geraten auf den UN-Klimakonferenzen immer wieder wegen derselben Vorwürfe aneinander. Stattdessen sollte Europa anerkennen, dass es die Volksrepublik ernst meint mit dem Umweltschutz. Die Chinesen ihrerseits müssen verstehen, dass weitergehende Schritte keine Einbußen an Wohlstand und Lebensqualität bedeuten, sondern einen großen Zugewinn.
Der Klimapoker von Durban ist für sie Nebensache: Ricarda Winkelmann, 26 Jahre alt, ist Chaosforscherin in Potsdam und Entwicklerin eines der besten Eismodelle.
Nachdem China in Südafrika auf der Klimakonferenz Hoffnungen auf Bewegung in den festgefahrenen Verhandlungen geweckt hat, hat sich Ernüchterung breit gemacht. Das Land zeigt keine Bereitschaft zur verbindlichen Treibhausgasreduktion.
Deutschland macht international am meisten für den Klimaschutz. Aber Europa alleine kann das Klimaproblem nicht lösen, warnt Bundeskanzlerin Merkel und dämpft die Erwartungen an den Weltklimagipfel.
Schlechte Neuigkeiten sind Gegenstand und Geschäftsgrundlage der Klimapolitik. Auch in Durban gibt es reichlich davon. Eine davon kommt aus dem Nordpolargebiet.
Schlechte Neuigkeiten sind Gegenstand und Geschäftsgrundlage der Klimapolitik. Auch in Durban gibt es reichlich davon. Eine davon kommt aus den Tundren.
Klima in der Krise: Forscher machen es möglich, live dabei zu sein. Umso mehr während der UN-Klimakonferenz. In unserer Glossenreihe sehen wir genauer hin.
Kanda steigt aus. Die anderen folgen auch noch. Damit ist bald Schluss mit dem Kyoto-Vertrag zum Klimaschutz. Und weiter? Mit ökologischer Kleinstaaterei etwa?
Es hat wenig Sinn, weiter im Kreis von 195 Staaten die Klimaprobleme der Welt lösen zu wollen. Denn kurzfristige nationale Interessen schlagen langfristige internationale Notwendigkeiten.
An diesem Montag beginnt der 17. Weltklimagipfel. Der Papst und Umweltgruppen fordern größere Anstrengungen. Die Interessenunterschiede zwischen den Staaten sind aber groß.
In Kürze beginnt der Klimagipfel in Südafrika. Durchbrüche werden nicht erwartet, obwohl die Forscher alles tun, die Dringlichkeit im Klimaschutz zu forcieren.
Tosender Applaus ist Mahmud Abbas gewiss. Selbst manche arabische Regierung scheint zwar den Antrag für unklug zu halten, in dem der Palästinenserpräsident am Freitag die Aufnahme eines Staats Palästina in die UN verlangen will.