Warnstreik der GDL : Lokführer streiken am Donnerstag
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hält eine Gehaltserhöhung von elf Prozent für unzureichend. Deshalb ruft sie ihre Mitglieder zu einem Warnstreik von Mittwochabend 22 Uhr bis Donnerstag 18 Uhr auf.
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft ihre Mitglieder zu einem Warnstreik bei der Deutschen Bahn auf. Die Beschäftigten sollen von 22 Uhr am Mittwochabend bis 18 Uhr am Donnerstag die Arbeit niederlegen, wie die Gewerkschaft am Dienstag auf ihrer Internetseite mitteilte. Die Bahn teilte mit, die Gewerkschaft habe dem Konzern am Nachmittag einen Streikbeschluss übermittelt. Die Gewerkschaftsgremien halten das Angebot der Bahn für eine Gehaltserhöhung von elf Prozent für „unzureichend“, heißt es in dem Streikbeschluss. Die von der GDL geforderte Viertagewoche hatte die Bahn zuvor ausgeschlossen. Die GDL und die Deutsche Bahn verhandeln seit vergangenem Donnerstag einen neuen Tarifvertrag. Der Gewerkschaftsvorsitzende Claus Weselsky hatte vor Beginn der Gespräche in zahlreichen Interviews angedeutet, dass es während der Verhandlungszeit wohl auch zum Arbeitskampf seiner Gewerkschaft kommen wird. Umso überraschter waren die DB-Vertreter vor einigen Tagen, als Weselsky am ersten Verhandlungstag keinen Streik ankündigte und stattdessen stundenlang verhandelte.
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