FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Haseloff und Laschet :
Es geht auch ohne Merkel

Jasper von Altenbockum
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Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, kommt in das Kongresszentrum eines Hotels in Barleben.
Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, kommt in das Kongresszentrum eines Hotels in Barleben.dpa

Die CDU sollte sich die Wahl in Sachsen-Anhalt nicht kleinreden lassen. Sie zeigt, was geht – und was nicht. Die SPD hingegen muss sich fragen lassen, was sie eigentlich noch in der Bundesregierung zu suchen hat.

Nach dieser Wahl in Sachsen-Anhalt wird es schwieriger werden, der CDU und Armin Laschet vorzuwerfen, sie hätten ein ungeklärtes Verhältnis zur AfD. Die Versuche, das Thema auf die bundespolitische Bühne zu heben, sind jedenfalls krachend gescheitert. Linkspartei, SPD und Grüne können dabei zwar immer wieder aufs Neue ihren Antifaschismus ausleben. Der dient aber mehr dem eigenen Gewissen als der Dezimierung der Rechtsradikalen.

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