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Rheinland-Pfalz vor der Wahl : Der unmögliche Spagat der FDP

  • -Aktualisiert am

Die Spitzenkandidatin und stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Daniela Schmitt mit ihrem Minister, dem Generalsekretär der Bundes-FDP Volker Wissing Bild: dpa

Auf die FDP kommt es in Rheinland-Pfalz bei der Wahl besonders an. Doch die Liberalen und ihre Spitzenkandidatin Daniela Schmitt tun sich schwer, auch wegen der Doppelrolle Volker Wissings.

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          Rheinland-Pfalz war in der Pandemie lange auf der Seite der Vorsichtigen. Nun aber geht es Schlag auf Schlag: Fußpflege-Salons haben schon geöffnet, ebenso Zoos und Fahrschulen, kommende Woche gehen weitere Jahrgangsstufen wieder in die Schule, und auch die Gartencenter sind offen. All das hatte die Landesregierung schon vor der neuerlichen Runde mit der Kanzlerin beschlossen. „Pünktlich zum Beginn der Gartensaison“, schrieb dazu das Landeswirtschaftsministerium. Dabei gilt vor allem: pünktlich zum Wahlkampfendspurt.

          Julian Staib
          Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.

          An einem sonnigen Tag Anfang März besucht die Staatssekretärin aus dem Landwirtschaftsministerium, Daniela Schmitt, ein Gartencenter in Bad Kreuznach. Es ist der erste Tag nach der langen Schließung, die Leute kommen in Scharen, kaufen Primeln und was jetzt sonst schon blüht. Zehn Wochen war hier alles zu. Im benachbarten Hessen dagegen blieben die Gartencenter im zweiten Lockdown auf, ebenso wie in anderen Bundesländern. Die Folgen? „Katastrophal“, sagt der Geschäftsführer des Landesverbands Gartenbau. Unternehmer hätten die Grenzen deutlich gespürt. Damit meint er jene zwischen den Bundesländern.

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