Die Freien Wähler :
Der Triggerpunkt der CDU

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Konflikt um die Nachfolge: Stephan Wefelscheid und Joachim Streit von den Freien Wählern Rheinland-Pfalz
Konflikt um die Nachfolge: Stephan Wefelscheid und Joachim Streit von den Freien Wählern Rheinland-Pfalzdpa

Die Freien Wähler werben mit politischer „Hausmannskost“ um konservative Wähler. Doch sie spielen außer in Bayern nur noch in Rheinland-Pfalz eine Rolle – und kämpfen dort ums Überleben.

In der CDU in Rheinland-Pfalz baut man gerne große Distanz zu den Freien Wählern auf. Zerstritten seien sie, heißt es dann, politisch unbedeutend. Bei der Landtagswahl vor fünf Jahren verlor die CDU – zumal als Oppositionspartei – die meisten Stimmen an die Freien Wähler. Sie seien seitdem „unser Triggerpunkt“, sagt ein Abgeordneter. Denn die CDU hat nicht nur sieben Landtagswahlen im konservativen, ländlich geprägten Rheinland-Pfalz verloren, sie hat auch das bürgerliche Spektrum so unzureichend abgedeckt, dass die Freien Wähler 2021 den Sprung in den Landtag schafften.

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