Streit mit Ultrakonservativen : Donald Trump, „das Monster aus dem Sumpf“

Via Twitter hat Donald Trump der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung den Krieg erklärt. Seine ehemaligen Unterstützer reagieren mit scharfen Worten. Nun zählen auch mächtige Republikaner zu den Feinden des Präsidenten.
Dass der amerikanische Präsident Donald Trump bei seinen alltäglichen Twitter-Tiraden die Konfrontation nicht scheut, ist bekannt. Doch jetzt könnte ihm sein jüngster Tweet zum Verhängnis geworden sein. Denn er überwirft sich mit seinen treuesten Anhängern, denen er den Einzug ins Weiße Haus maßgeblich zu verdanken hat. Am Donnerstagmorgen twitterte Trump in gewohnt undiplomatischer Manier: Die Parlamentariergruppe „Freedom Caucus“ werde noch die gesamte republikanische Agenda „in Gefahr bringen, wenn sie nicht bald im Team spielen.“ Dann machte er ihr gar eine Kriegserklärung: „Wir müssen sie bekämpfen.“ Damit hob er die Gruppe auf eine Stufe mit den Demokraten, denen er ebenfalls bereits den Kampf angesagt hat – und zwar bei der Wahl zum Repräsentantenhaus 2018, auf die Trump in seinem Tweet anspielt.





