Ärger für Trump :
Kinder-Camps als Geldanlage

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Aktivisten demonstrieren in Homestead, Flordia vor der Unterbrungungsanlage für unbegleitete Migrantenkinder gegen die Politik der Regierung
Aktivisten demonstrieren in Homestead, Flordia vor der Unterbrungungsanlage für unbegleitete Migrantenkinder gegen die Politik der RegierungEPA

Die Abschiebe-Camps der Trump-Regierung sorgen seit Monaten für Kritik. Die privaten Betreiber verdienen mehr Geld, weil mehr Migranten festgehalten werden. Auch Trumps ehemaliger Stabschef John Kelly nutzt die Gunst der Stunde zum Geldmachen.

Im April sahen ihn die Demonstranten vor dem „Homestead“-Kindercamp in Florida zum ersten Mal: John Kelly, ehemaliger Heimatschutzminister und bis Januar Stabschef im Weißen Haus, ging kommentarlos an den Menschenrechtsaktivisten vorbei. In „Homestead“ hält die Regierung um die 2000 Kinder und Jugendliche fest, die ohne Papiere ins Land gekommen sind. Viele haben sich allein auf die gefährliche Reise gemacht – andere wurden aber auch durch die „Null Toleranz“-Politik Donald Trumps von ihren Eltern getrennt. Manche wissen laut Menschenrechtsaktivisten nicht einmal, wo ihre Eltern sind. Einige Mütter und Väter sitzen in nordamerikanischen Gefängnissen – andere wurden bereits abgeschoben.

FAZ

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