Senats-Nachwahl :
Alabama sagt Nein zu Roy Moore – und zu Trump

Lesezeit:
Roy Moore spricht in der Nacht zum Mittwoch zu seinen Anhängern über die Niederlage bei der Wahl in Alabama.
Roy Moore spricht in der Nacht zum Mittwoch zu seinen Anhängern über die Niederlage bei der Wahl in Alabama.AFP

Dem Demokraten Doug Jones gelingt im konservativen Alabama die Sensation und erhöht damit den Druck auf den Präsidenten. Unter dessen bisherigen Fürsprechern regt sich bereits Widerstand.

„Ich bin überwältigt, einfach überwältigt“, sagte Doug Jones. Er musste am Abend in Birmingham, Alabama, erst einmal minutenlangen Jubel abwarten, bevor er sprechen konnte. Jones hatte den Republikaner Roy Moore mit 49,5 zu 48,8 Prozentpunkten knapp geschlagen und wird nun Senator. Es waren nur ein paar zehntausend Stimmen, die den Unterschied machten – und 22.000 davon landeten bei so genannten write-in-Kandidaten, die Wähler aus Protest gegen das Kandidatenangebot in den Wahlzettel eintragen konnten. Am Ende war es die hohe Wahlbeteiligung, die den Demokraten zum Sieg verhalf. „Dieser Wahlkampf ging um Anstand und Respekt, um die Herrschaft des Gesetzes“, sagte der Wahlsieger.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt