Trump zur Migrationskrise : „Wie wäre es, sich erst um die Amerikaner zu kümmern?“

Um humanitäre Hilfen an der Grenze zu Mexiko bezahlen zu können, haben Amerikas Demokraten ihren Widerstand gegen die Republikaner teilweise aufgegeben. Donald Trump setzt in der Einwanderungsdebatte dagegen weiter auf Egoismus.
In der vergangenen Woche besuchte eine Gruppe Anwälte eine Grenzpolizeistation in Clint, Texas. Dort können bis zu hundert Erwachsene Platz finden, übergangsweise – meist Menschen mit unklarem Aufenthaltsstatus, die auf ihren Gerichtstermin warten sollen. Aber die Anwälte fanden rund 250 Kinder vor. Viele von ihnen waren krank, hatten Läuse, waren verzweifelt. Obwohl die Behörden Kinder nicht länger als 72 Stunden in der Obhut der Grenzpolizei behalten sollen, erzählten viele von den Kindern, die sich selbst um die Jüngsten kümmerten, sie seien schon länger dort. Und es fehle am Nötigsten, sogar an Zahnbürsten und Seife. Der Sender CNN berichtete, die Kinder hätten nicht alle eigene Betten und hätten zum Teil wochenlang nicht duschen können.




