Buch „Fire and Fury“ : Trump als funktionaler Halbanalphabet

In seinem Buch „Fire and Fury“ charakterisiert der Publizist Michael Wolff Donald Trump als ahnungs- und ideenlosen Präsidenten. Angeblich kann der noch nicht einmal eine Bilanz lesen.
Donald Trumps Präsidentschaft verhält sich zum herkömmlichen Washingtoner Betrieb wie Hundejahre zu Menschenjahren. Der Publizist Michael Wolff hastet auf seinem „Insider“-Bericht aus dem Weißen Haus nur durch die ersten sieben Monate. Gemessen an der Menge von Aufregern und Affären, nimmt sein Buch es aber mit Werken auf, die auf ganze Präsidentschaften zurückblicken: Die Amtseinführung mit den imaginierten Massen; die Einreiseverbote; der Rauswurf von Sicherheitsberater Flynn nach 24 Tagen; der Abhör-Vorwurf an Obama; das Scheitern der Gesundheitsreform in mehreren Akten; der Syrien-Luftangriff; der Rauswurf von FBI-Chef Comey und die Ernennung eines Sonderstaatsanwalts; der groteske Hofstaat in Riad; die Kündigung des Pariser Klimaabkommens; der Aufstieg und Fall des Kommunikationsdirektors Anthony Scaramucci binnen zehn Tagen; die Rücktritte von Sprecher Spicer und Stabschef Priebus; die spontane Feuer-und-Zorn-Drohung an Nordkorea; der Rechtsradikalen-Aufmarsch in Charlottesville; der polternde Abgang vom Chefstrategen Steve Bannon.





