USA unter Trump : Trump will Wort „AI“ in US-Dokumenten verbieten
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US-Präsident Donald Trump spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung in Corpus Christi, Texas.AP
Soll durch Begriff der „Superintelligenz“ ersetzt werden +++ Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Epstein-Verbindungen +++ Schweizer Model wirft Trump Vergewaltigung vor +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
In unserem Liveblog informieren wir Sie über die amerikanischen Kongresswahlen am 3. November und alle weiteren Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump.
Philipp von Reinersdorff
Trump will „Artificial Intelligence“ in relevanten Dokumenten durch „Super Intelligence“ ersetzen
US-Präsident Donald Trump eskaliert seinen Feldzug gegen den etablierten Begriff Künstliche Intelligenz, den er durch das Wort „Superintelligenz“ ersetzen will. Die Nutzung der englischen Bezeichnung „AI/Artificial Intelligence“ werde demnächst „in allen relevanten Dokumenten und in allem Übrigen“ offiziell verboten, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social.
Trump versucht schon seit Wochen, den Begriff „Superintelligenz“ für KI durchzusetzen. Er argumentierte unter anderem, der Name Künstliche Intelligenz lasse die Technologie „fake“ erscheinen. Er kündigte auch bereits an, dass das Weiße Haus jeden, der noch die Bezeichnung KI benutzt, als Feind betrachten werde. Während in US-Medien nach wie vor hauptsächlich von Künstlicher Intelligenz die Rede ist, schwenkten mehrere Bosse von Tech-Unternehmen bereits um und benutzten öffentlich den von Trump favorisierten Begriff „Superintelligenz“.
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Trump: Meine Unterstützung hat Netanjahu sehr geholfen
US-Präsident Donald Trump hat seine Unterstützung für Benjamin Netanjahu für dessen Wahlerfolg verantwortlich gemacht. Laut der Zeitung „Jerusalem Post“ sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) vor Journalisten, Netanjahu habe bei der Knessetwahl von Dienstag sehr gut abgeschnitten. „Es war ziemlich knapp, aber sehr gut.“ Mit Bezug auf seine Aussagen fügte er hinzu: „Als die Unterstützung bekannt gegeben wurde, hat ihm das sehr geholfen.“
Noch in der Nacht veröffentlichte Trump außerdem ein Zitat auf der Plattform Truth Social: „Als Präsident Trump Bibi Netanjahu seine Unterstützung zusagte, wendete sich das Blatt, und nun sieht es nicht mehr nach einer entscheidenden Niederlage für einen großartigen Ministerpräsidenten aus, sondern eher nach einem großen Aufholrennen.“ Das sei erst nach der Unterstützung von Trump möglich gewesen.
Noch in der Nacht veröffentlichte Trump außerdem ein Zitat auf der Plattform Truth Social: „Als Präsident Trump Bibi Netanjahu seine Unterstützung zusagte, wendete sich das Blatt, und nun sieht es nicht mehr nach einer entscheidenden Niederlage für einen großartigen Ministerpräsidenten aus, sondern eher nach einem großen Aufholrennen.“ Das sei erst nach der Unterstützung von Trump möglich gewesen.
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Fabian Drahmoune
US-Medienberichte: Flávio Bolsonaro in den USA eingetroffen
Der offenbar aus seinem Land geflüchtete brasilianische Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro ist US-Medienberichten zufolge in den USA eingetroffen. Wie der Sender CNN und die „Washington Post“ berichteten, landete Bolsonaro am späten Dienstagabend (Ortszeit) in den USA. Wo er genau landete, war zunächst nicht bekannt.
Den ganzen Tag über war über Bolsonaros Verbleib spekuliert worden. Aus US-Außenministeriumskreisen war zuvor verlautet, dass Washington zur Aufnahme des unterlegenen brasilianischen Präsidentschaftskandidaten und seiner Familie bereit sei. „Das Außenministerium wird Flavio Bolsonaro und seiner Familie Visa ausstellen und ihnen die Einreise in die Vereinigten Staaten gestatten“, erklärte ein hochrangiger Vertreter des Ministeriums am Dienstag in Washington.
Der Oberste Gerichtshof in Brasília hatte die Ausreise des 45-Jährigen eigentlich untersagt. Bolsonaro hatte erklärt, Brasilien nicht verlassen zu wollen – und von einem „Einschüchterungsversuch“ gesprochen.
Die brasilianische Justiz ermittelt gegen Flávio Bolsonaro wegen des Verdachts auf Korruption und Geldwäsche. Der Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro war am Sonntag bei der Präsidentschaftswahl Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva unterlegen. Die Bolsonaro-Familie steht US-Präsident Donald Trump politisch nahe.
Den ganzen Tag über war über Bolsonaros Verbleib spekuliert worden. Aus US-Außenministeriumskreisen war zuvor verlautet, dass Washington zur Aufnahme des unterlegenen brasilianischen Präsidentschaftskandidaten und seiner Familie bereit sei. „Das Außenministerium wird Flavio Bolsonaro und seiner Familie Visa ausstellen und ihnen die Einreise in die Vereinigten Staaten gestatten“, erklärte ein hochrangiger Vertreter des Ministeriums am Dienstag in Washington.
Der Oberste Gerichtshof in Brasília hatte die Ausreise des 45-Jährigen eigentlich untersagt. Bolsonaro hatte erklärt, Brasilien nicht verlassen zu wollen – und von einem „Einschüchterungsversuch“ gesprochen.
Die brasilianische Justiz ermittelt gegen Flávio Bolsonaro wegen des Verdachts auf Korruption und Geldwäsche. Der Sohn des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro war am Sonntag bei der Präsidentschaftswahl Amtsinhaber Luiz Inácio Lula da Silva unterlegen. Die Bolsonaro-Familie steht US-Präsident Donald Trump politisch nahe.
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Philipp von Reinersdorff
Hartes Wortgefecht zwischen USA und Kuba bei UN-Generalversammlung
Vertreter der USA und Kubas liefern sich bei den Vereinten Nationen in New York ein heftiges Wortgefecht. Während der Rede des US-Botschafters bei den UN, Mike Waltz, schlagen die anwesenden Vertreter Kubas zunächst mehrfach mit den Händen auf die Tische und fordern, die Rede zu unterbrechen.
In einem Video ist zu sehen, wie der Kubas Außenminister Bruno Rodríguez vor dem Rednerpult steht, an dem Waltz seine Rede hält. Waltz ruft unter anderem: „Halt Abstand. Das hier ist nicht Havanna! Mich schüchtern Sie nicht ein. Ist Ihnen klar, mit wem Sie es zu tun haben? Das hier ist Amerika!“ Rodríguez beschuldigt Waltz indes der Lüge. „Er lügt nicht nur auf arrogante Weise, sondern verletzt auch die Würde dieser Generalversammlung“, ruft der kubanische Außenminister.
Anlass der Sitzung ist eine Abstimmung bei den Vereinten Nationen über das seit Jahrzehnten geltende US-Embargo gegen Kuba. Waltz breitet vor den Ländervertretern scharfe Kritik an der Führung Kubas aus.
Die UN-Generalversammlung stimmt seit 1992 jährlich über eine Resolution zur Beendigung des seit mehr als 60 Jahren bestehenden US-Embargos ab. Die Resolution wird in der Regel von einer großen Mehrheit von Staaten unterstützt. Sie hat aber keine bindende Wirkung. Die diesjährige Abstimmung wird für Mittwoch erwartet.
„Ist Ihnen klar, mit wem Sie es zu tun haben? Das hier ist Amerika! Geh zurück!“Mike Waltz, UN-Botschafter der USA
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Philipp von Reinersdorff
US-Armee tötet fünf Menschen bei Angriff auf Schnellboot
Bei einem neuen Angriff auf ein angeblich von Drogenschmugglern genutztes Boot im Pazifik hat die US-Armee nach eigenen Angaben fünf Menschen getötet. Das Schnellboot sei auf bekannten Drogenschmuggelrouten unterwegs gewesen, erklärte das für Lateinamerika zuständige Regionalkommando US Southern Command (Southcom) am Dienstag auf der Plattform X. Geheimdienstinformationen hätten bestätigt, dass das Boot „aktiv“ in den Drogenhandel „involviert“ gewesen sei.
Die US-Armee veröffentlichte zudem ein Video von dem Angriff. Darauf ist zu sehen, wie ein Boot von einer Rakete getroffen wird und explodiert.
Die USA attackieren seit September 2025 in der Karibik und im östlichen Pazifik angebliche Schmuggelboote südamerikanischer Drogenkartelle. Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP wurden bei diesen Angriffen seitdem mindestens 235 Menschen getötet.
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump rechtfertigt ihr Vorgehen damit, dass sie sich im Krieg mit „Narco-Terroristen“ aus Lateinamerika befinde. Washington hat jedoch nie eindeutige Beweise vorgelegt, dass es sich bei den Getöteten tatsächlich um Drogenschmuggler handelte.
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Trump will Kongresswahl-Ergebnisse akzeptieren – wenn sie „ehrlich“ sind
Eine Woche vor den Kongresswahlen in den USA hat Präsident Donald Trump abermals Zweifel an einem korrekten Ablauf gesät. Trump sagte am Dienstag, er werde die Ergebnisse akzeptieren – „wenn es ehrliche Wahlen sind“. Trump hat den Demokraten immer wieder unterstellt, sie wollten die Wahlergebnisse manipulieren.
Trump wies zugleich die Einschätzung zurück, er könne bei einer Niederlage seiner Republikaner für die verbleibenden zwei Jahre im Amt eine „lahme Ente“ sein. Er habe ein „starkes Veto“, sagte der Präsident mit Blick auf Gesetzesinitiativen der Demokraten. Auch politische Absprachen seien möglich.
Trump wies zugleich die Einschätzung zurück, er könne bei einer Niederlage seiner Republikaner für die verbleibenden zwei Jahre im Amt eine „lahme Ente“ sein. Er habe ein „starkes Veto“, sagte der Präsident mit Blick auf Gesetzesinitiativen der Demokraten. Auch politische Absprachen seien möglich.
Am Montag hatte Trump eine Belohnung von einer Million Dollar (etwa 890.000 Euro) für Hinweise auf mutmaßlichen Betrug ausgelobt. „Jeder, der Wahlbetrug bei vergangenen Wahlen oder bei der anstehenden Zwischenwahl 2026 meldet, erhält 1.000.000 Dollar nach der Festnahme und Verurteilung derjenigen, die den Betrug begangen haben!“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
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Schweizer Model wirft Trump Vergewaltigung vor
Das Schweizer Model Beatrice Keul wirft dem US-Präsidenten Donald Trump vor, sie vergewaltigt zu haben. Das berichten mehrere US-Medien unter Berufung auf einen Bericht, den die Demokraten am Montag im Justizausschuss des Repräsentantenhauses vorgelegt haben. Darin geht es vorrangig um die mutmaßlichen Verbindungen Trumps zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.
Wie die „Times“ berichtet, gab Keul gegenüber Mitarbeitern des Justizausschusses an, dass sie im Alter von 24 Jahren von Trump in einer Hotelsuite in Manhattan vergewaltigt worden sei. Demnach soll Keul Trump auf einem Pressetermin zu einem Schönheitswettbewerb kennengelernt haben. Auch Epstein soll anwesend gewesen sein.
Trump soll Keul zufolge versprochen haben, ihr ein Visum für die USA zu verschaffen und ihre Zulassung an der New York University sicherzustellen, wie die „Times“ berichtet. Später soll Trump sie demnach in ein Hotelzimmer eingeladen haben. Dem Bericht des Justizausschusses zufolge, aus dem die „Times“ zitiert, soll Trump Keul dort „von hinten gepackt und sie gewaltsam vergewaltigt haben“, was „Blutungen und Blutergüsse an mehreren Stellen ihres Körpers“ zur Folge hatte.
Trump soll Keul zufolge versprochen haben, ihr ein Visum für die USA zu verschaffen und ihre Zulassung an der New York University sicherzustellen, wie die „Times“ berichtet. Später soll Trump sie demnach in ein Hotelzimmer eingeladen haben. Dem Bericht des Justizausschusses zufolge, aus dem die „Times“ zitiert, soll Trump Keul dort „von hinten gepackt und sie gewaltsam vergewaltigt haben“, was „Blutungen und Blutergüsse an mehreren Stellen ihres Körpers“ zur Folge hatte.
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US-Richterin blockiert Trumps Umbaupläne für historischen Golfplatz weiter
Ein US-Gericht hat die Pläne von Präsident Donald Trump zur Renovierung eines historischen Golfplatzes in Washington vorerst weiter gestoppt. Bezirksrichterin Ana Reyes verlängerte am Montag eine entsprechende Anordnung. Die Regierung dürfe keine weiteren Bäume auf dem Gelände fällen oder beschädigen. Zudem müsse sie das Gericht zehn Werktage im Voraus schriftlich informieren, bevor sie unumkehrbare Veränderungen an dem Park vornimmt. Trump kündigte an, die Regierung werde gegen die Entscheidung in Berufung gehen. Der „East Potomac Golf Course“ werde wie geplant am 15. November für Umbauarbeiten geschlossen.
Die Renovierung ist Teil der Pläne von Trump, einem passionierten Golfspieler, zur Umgestaltung der US-Hauptstadt. Die Denkmalschutzorganisation DC Preservation League hatte gegen das Vorhaben geklagt. Vor zwei Wochen hatte Richterin Reyes das Fällen von Hunderten Bäumen auf dem Golfplatz an einem einzigen Wochenende als unentschuldbar kritisiert. Trump hatte die Richterin daraufhin als „Verrückte“ (lunatic) bezeichnet. Die Richterin sagte, das Justizministerium habe sie gebeten, Trumps Äußerungen zu den Plänen zu ignorieren. „Selten, wenn überhaupt, hat das US-Justizministerium ein Bundesgericht gedrängt, dem amtierenden Präsidenten keinen Glauben zu schenken“, sagte Reyes. Der Fall habe mit Golf begonnen. „Aber es ist zu weit mehr geworden.“
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Irem Yildirim

US-Regierung geht wieder gegen früheren FBI-Chef Comey vor
Der Rechtsstreit zwischen der US-Regierung von Präsident Donald Trump und dem früheren FBI-Direktor James Comey geht in die nächste Runde. Zur Last gelegt werden ihm der Verlust oder die Weitergabe von Informationen, die die nationale Sicherheit betreffen, wie aus Gerichtunterlagen hervorgeht. Eingereicht wurde die Anklage bereits vor Wochen, allerdings wurden die Dokumente erst jetzt öffentlich zugänglich.
Im konkreten Fall soll es sich um die Weitergabe geheimer Informationen an einen Journalisten handeln. Der Fall soll sich am 5. Oktober 2016 zugetragen haben – genau zehn Jahre später zog die US-Regierung nun vor Gericht. Es ist bereits das dritte Mal in Trumps zweiter Amtszeit, dass die US-Regierung gegen Comey vorgeht.
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Irem Yildirim

Umfrage: Trumps Beliebtheit steigt leicht – Demokraten bei Kongresswahlen vorn
Kurz vor den US-Kongresswahlen am 3. November haben sich die Zustimmungswerte für Präsident Donald Trump leicht auf 32 Prozent verbessert. Sie stiegen damit um einen Prozentpunkt gegenüber dem Rekordtief aus der Vorwoche, wie aus einer am Montag abgeschlossenen Umfrage von Reuters/Ipsos hervorgeht. Bei den Zwischenwahlen kämpfen Trumps Republikaner um den Erhalt ihrer Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat. In der Wählergunst liegen derzeit jedoch die Demokraten vorn: Auf die Frage, welcher Partei sie generell ihre Stimme geben würden, sprachen sich 47 Prozent der registrierten Wähler für die Demokraten aus. Die Republikaner kamen auf 36 Prozent.
Der Vorsprung der Demokraten von elf Prozentpunkten fiel damit um einen Prozentpunkt kleiner aus als bei einer vorherigen Umfrage vom 19. Oktober. Berücksichtigt man auch unentschlossene Wähler und deren Tendenz zu einer der Parteien, schrumpft der Abstand auf neun Punkte. Die Demokraten kämen dann auf 50 Prozent und die Republikaner auf 41 Prozent.
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Irem Yildirim

Trump verspricht Millionen für Hinweise auf Wahlbetrug
Rund eine Woche vor den Midterms in den USA hat Präsident Donald Trump eine Millionenbelohnung für das Melden von Wahlbetrug angekündigt. Im Fall einer Festnahme und Verurteilung verspricht Trump den Hinweisgebern eine Million Dollar (rund 895.000 Euro), wie er auf seiner Plattform Truth Social mitteilte. Das Angebot gelte sowohl für Hinweise zu den Midterms als auch zur vergangenen Wahl.
Trump behauptet immer wieder, Demokraten und ausländische Mächte würden zu seinem Nachteil auf US-Wahlen Einfluss nehmen. Belege für weitreichenden Wahlbetrug lieferte er bisher nicht. Zudem hält Trump an seiner vielfach widerlegten Behauptung fest, er habe die Präsidentschaftswahl 2020 gegen Joe Biden gewonnen.
Am kommenden Dienstag werden in den USA unter anderem das US-Repräsentantenhaus sowie rund ein Drittel der Sitze des Senats neu gewählt. Die Wahl wird den Rest von Trumps zweiter Amtszeit prägen: Verliert er die Mehrheit auch nur in einer der beiden Kammern, wird er keine größeren Gesetze mehr verabschieden können.
Im Vorlauf der Wahl hatte Trump mehrere Initiativen gestartet, um angeblichen Wahlbetrug zu erschweren. Ein Gesetz, das den genaueren Nachweis der US-Staatsbürgerschaft vorsah, scheiterte allerdings im Kongress. Zudem unterband der Oberste Gerichtshof ein Vorhaben, das der US-Post weitgehende Kompetenzen bei der Kontrolle der Briefwahl eingeräumt hätte. Kritiker sahen in den Bestrebungen Versuche, wahlberechtigte US-Bürger vom Wählen abzuhalten.
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Irem Yildirim

Demokraten fordern Ermittler zu Trumps Epstein-Verbindungen
Einige Demokraten im US-Repräsentantenhaus fordern die Einsetzung eines unabhängigen Sonderermittlers, um Verbindungen von US-Präsident Donald Trump zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu untersuchen. In einem neuen Bericht von Mitarbeitern der Demokraten im Justizausschuss der Parlamentskammer heißt es, immer mehr Beweise legten dar, dass Trump „Mitte bis Ende der 1990er Jahre aktiv an Jeffrey Epsteins sexuellem Missbrauch junger Frauen beteiligt war“. Trump kannte den 2019 verstorbenen Sexualstraftäter einst gut.
Die Veröffentlichung des Berichts fällt in die Endphase des Wahlkampfs zu den Zwischenwahlen in den USA. In gut einer Woche wählen die Amerikaner das Repräsentantenhaus und Teile des Senats neu. Trump selbst steht nicht auf dem Stimmzettel, die Zwischenwahlen gelten allerdings immer auch als Referendum über die Politik des Präsidenten.
Die Veröffentlichung des Berichts fällt in die Endphase des Wahlkampfs zu den Zwischenwahlen in den USA. In gut einer Woche wählen die Amerikaner das Repräsentantenhaus und Teile des Senats neu. Trump selbst steht nicht auf dem Stimmzettel, die Zwischenwahlen gelten allerdings immer auch als Referendum über die Politik des Präsidenten.
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Richter: Entlassung von US-Bundesermittlerin Comey war unzulässig
Die Entlassung der US-Bundesermittlerin Maurene Comey, die unter anderem an Prozessen gegen Jeffrey Epstein und Sean „Diddy“ Combs beteiligt war, war laut einer Gerichtsentscheidung unzulässig. Richter Jesse Furman ordnete zudem am Montag in Manhattan an, dass Comey ihren Posten als Staatsanwältin an einem New Yorker Gericht wiederbekommen müsse und ihr Gehaltsnachzahlungen zustünden, wie aus Gerichtsunterlagen hervorging.
Die 1988 geborene Comey war im Juli 2025 vom US-Justizministerium entlassen worden – ohne offizielle Angabe von Gründen. Sie ist die Tochter des früheren FBI-Chefs James Comey. US-Präsident Donald Trump hatte ihn im Mai 2017 im Zusammenhang mit den Russland-Ermittlungen gefeuert. Das FBI hatte damals mögliche Verbindungen zwischen Moskau und Mitgliedern aus Trumps Wahlkampfteam untersucht.
Maurene Comey hatte angegeben, dass es keinen Anlass für ihre Kündigung gegeben habe und nur die Ablehnung ihres Vaters durch US-Präsident Trump der Grund dafür gewesen sein könne. Richter Furman urteilte nun, dass ein Justizminister zwar Bundesermittler feuern dürfe, allerdings nicht nach Belieben und ohne Angabe von Gründen wie in diesem Fall.
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Trump offenbar für Orban als UN-Generalsekretär
Die Idee klingt, vorsichtig formuliert, gewagt. Und so beginnt das „Wall Street Journal“ seinen Editorial auch mit dem Satz: „Sie lesen richtig“. Denn die Überschrift lautet: „Viktor Orbán, UN-Generalsekretär?“ Das Blatt schreibt, Quellen aus drei UN-Mitgliedsstaaten hätten bestätigt, dass die Trump-Regierung sich für den früheren ungarischen Ministerpräsidenten als Nachfolger António Guterres' ausgesprochen habe. Washington soll den Trump-Verbündeten ermutigt haben, seinen Hut in den Ring zu werfen.
Das Blatt zitiert sodann einen Vertreter des State Department, der eingesteht, dass die Idee zunächst einmal verrückt klinge (zumal schwer vorstellbar ist, dass die neue ungarische Regierung oder die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten die Personalie unterstützen würden). Doch hätten Russland und China sich positiv geäußert. Frankreich und Großbritannien, deren Haltung dazu unklar ist, könnten als ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates freilich ein Veto einlegen. Sowohl London als auch Paris machen allerdings selten von ihrer Veto-Macht Gebrauch.
Seit Monaten wird ein Nachfolger für Guterres gesucht, dessen zweite und letzte Amtszeit zum Jahresende ausläuft. Nach mehreren Probeabstimmungen im Sicherheitsrat hieß es zuletzt noch von deutschen Diplomaten in New York, keiner der bisherigen Kandidaten überzeuge. Man rechne mit weiteren Bewerbungen. An Orbán dürfte man in der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen aber wohl nicht gedacht haben.
Das Blatt zitiert sodann einen Vertreter des State Department, der eingesteht, dass die Idee zunächst einmal verrückt klinge (zumal schwer vorstellbar ist, dass die neue ungarische Regierung oder die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten die Personalie unterstützen würden). Doch hätten Russland und China sich positiv geäußert. Frankreich und Großbritannien, deren Haltung dazu unklar ist, könnten als ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates freilich ein Veto einlegen. Sowohl London als auch Paris machen allerdings selten von ihrer Veto-Macht Gebrauch.
Seit Monaten wird ein Nachfolger für Guterres gesucht, dessen zweite und letzte Amtszeit zum Jahresende ausläuft. Nach mehreren Probeabstimmungen im Sicherheitsrat hieß es zuletzt noch von deutschen Diplomaten in New York, keiner der bisherigen Kandidaten überzeuge. Man rechne mit weiteren Bewerbungen. An Orbán dürfte man in der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen aber wohl nicht gedacht haben.
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Trump bekräftigt Unterstützung für Netanjahu
Zwei Tage vor der Parlamentswahl in Israel hat US-Präsident Donald Trump seine Unterstützung für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekräftigt. Die Israelis rief er am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social auf, erneut Netanjahu ihre Stimme zu geben. „Wenn ihr zur Wahl geht, denkt bitte daran, dass Bibi ein herausragender, kämpferischer Ministerpräsident war“, schrieb Trump. Dabei verwies er auf den gemeinsamen Kampf der USA und Israels gegen den Iran als Beispiel dafür, wie man „gemeinsam gewinnt“.

Ein Wahlplakat mit Trump und Netanjahu in Tel Aviv. dpa
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