Liveblog Ukrainekrieg : Selenskyj hofft auf Fortschritte bei Verhandlungen
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Bringen die Verhandlungen endlich Ergebnisse? Wolodymyr Selenskyj gibt die Hoffnung nicht auf.dpa
Verletzte und Tote durch nächtliche Angriffe +++ Europäische Verteidigungsminister treffen sich in Paris +++ Russische Drohnen treffen Schiffe im Schwarzen Meer +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite.
Selenskyj hofft auf Dreiertreffen im November
Nach über viereinhalb Jahren Krieg setzt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Hoffnungen in das im November bevorstehende Treffen der Vertreter Russlands, der Ukraine und der USA. „Hauptsache, wir bewegen uns vorwärts in der Diplomatie auf allen Kanälen, gebe Gott, dass dies der Ukraine gelingt“, sagte Selenskyj in einem Interview des ukrainischen Fernsehens. Er hoffe zudem, dass auch Europa an den Verhandlungen beteiligt werde.
Von den Gesprächen selbst erwarte er die Voraussetzungen für einen Gipfel auf höchster Ebene zwischen ihm, US-Präsident Donald Trump und Russlands Herrscher Wladimir Putin. „Für uns wäre das wichtigste Ergebnis die Möglichkeit eines Dreiergipfeltreffens“, sagte Selenskyj. Denn seiner Ansicht nach könnten nur direkte Gespräche der drei Präsidenten die wichtigsten Probleme lösen, die bisher einen Weg zum Frieden blockieren. Putin hat bisher jedes Treffen mit Selenskyj kategorisch verweigert.
Von den Gesprächen selbst erwarte er die Voraussetzungen für einen Gipfel auf höchster Ebene zwischen ihm, US-Präsident Donald Trump und Russlands Herrscher Wladimir Putin. „Für uns wäre das wichtigste Ergebnis die Möglichkeit eines Dreiergipfeltreffens“, sagte Selenskyj. Denn seiner Ansicht nach könnten nur direkte Gespräche der drei Präsidenten die wichtigsten Probleme lösen, die bisher einen Weg zum Frieden blockieren. Putin hat bisher jedes Treffen mit Selenskyj kategorisch verweigert.
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Zwei Tote durch ukrainische Drohnenangriffe
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff sind in der russischen Stadt Woronesch nach Behördenangaben zwei Menschen getötet worden. 17 weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte der Gouverneur der Region Woronesch, Alexander Gussew, am Montag im Onlinedienst Telegram. Woronesch liegt rund 500 Kilometer südlich der russischen Hauptstadt Moskau. „Mehr als 70 Drohnen“ seien in der Nacht zu Montag über der Stadt Woronesch abgeschossen worden, schrieb Gussew weiter.
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Sechs Verletzte durch russische Angriffe
Bei neuen russischen Angriffen auf die Ukraine sind in der Nacht zu Montag mindestens sechs Menschen verletzt worden. Wie die ukrainischen Behörden auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilen, wurden vier Menschen in der südöstlichen Stadt Saporischschja und zwei Menschen in der nördlichen Region Tschernihiw verletzt. Das russische Verteidigungsministerium teilt auf Telegram mit, die Armee habe ein Kraftwerk in der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw im Nordosten, ein Lagerhaus in der umliegenden Region sowie ein weiteres Kraftwerk in der westlichen Region Chmelnyzkyj getroffen. Zudem hätten russische Streitkräfte ein Frachtschiff auf dem Weg zu einem Hafen in Odessa getroffen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Ministerium. Das Schiff habe Militärgüter für die ukrainische Armee transportiert. Auch sei Infrastruktur im Hafen von Tschornomorsk attackiert worden.
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Gericht entscheidet am Dienstag über eine mögliche Einstellung des Nordstream-Verfahrens
Am zweiten Verhandlungstag im Prozess um den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines will das Hanseatische Oberlandesgericht über einen Antrag der Verteidigung auf Einstellung des Verfahrens entscheiden. Zunächst soll am Dienstag aber dem Vertreter der Bundesanwaltschaft Gelegenheit gegeben werden, ergänzend Stellung zum Antrag der Verteidigung zu nehmen.
„Gegebenenfalls wird sodann - nach einer Unterbrechung zur Beratung des Senats - eine Entscheidung über den Einstellungsantrag verkündet werden“, sagte eine Gerichtssprecherin. Sollte der Antrag abgelehnt werden, soll ein Sachverständiger des Bundeskriminalamtes zum Schaden an den Pipelines und zur Explosionsursache gehört werden.
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Minister treffen sich in Paris und sprechen über die Ukraine
Die Verteidigungsminister von Frankreich, Deutschland, Italien, Polen und Großbritannien kommen an diesem Montag in Paris zu Beratungen über die Unterstützung der Ukraine, Europas Verteidigung und den Nahostkonflikt zusammen. Ein besonderer Fokus liegt auf der weiteren Verteidigungshilfe der Europäer für die Ukraine, wie das Pariser Verteidigungsministerium mitteilte. An Teilen der Beratungen der sogenannten E5-Länder nehmen Vertreter der Nato und der EU teil, der ukrainische Verteidigungsminister wird per Video zugeschaltet.
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Russische Drohnen treffen Frachtschiffe im Schwarzen Meer
Russische Drohnen haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer angegriffen. Ein Schiff sei in der Nacht auf dem Weg zum Hafen von Tschornomorsk getroffen worden, ein weiteres tagsüber auf dem Weg nach Odessa, erklärte das Ministerium. Die Schiffe seien zur Versorgung der ukrainischen Armee genutzt worden. Zudem griffen russische Streitkräfte in der Nacht in der ukrainischen Stadt Charkiw mehrere Logistikzentren an. Dort seien zivil und militärisch nutzbare Güter für das ukrainische Militär gelagert und verteilt worden.
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Slowakei will wieder enger mit Russland zusammenarbeiten
Nach fünf Jahren kriegsbedingter Pause streben Russland und die Slowakei wieder eine engere Zusammenarbeit an. Am Montag wird dazu eine Delegation aus Bratislava in Moskau erwartet. Der EU-Staat wolle „konstruktive und pragmatische Beziehungen“ mit Russland, wie der slowakische Außenminister Juraj Blanar laut örtlichen Medien betonte.
Das letzte Treffen der „Zwischenstaatlichen Kommission für wirtschaftliche und wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit“ fand im Jahr 2021 statt. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine wurde das Forum, bei dem sich Experten und Regierungsvertreter der beiden Länder koordinieren, vorübergehend auf Eis gelegt.
Bei den neuerlichen Gesprächen am Montag soll es vor allem um das Thema Energie gehen, konkret um die Versorgung mit russischem Öl und Gas sowie um Kernbrennstoffe. Auch Landwirtschaft, Tourismus, die kulturellen Beziehungen und der Umgang mit sanktionierten russischen Sportlern stehen auf der Agenda.
Das letzte Treffen der „Zwischenstaatlichen Kommission für wirtschaftliche und wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit“ fand im Jahr 2021 statt. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine wurde das Forum, bei dem sich Experten und Regierungsvertreter der beiden Länder koordinieren, vorübergehend auf Eis gelegt.
Bei den neuerlichen Gesprächen am Montag soll es vor allem um das Thema Energie gehen, konkret um die Versorgung mit russischem Öl und Gas sowie um Kernbrennstoffe. Auch Landwirtschaft, Tourismus, die kulturellen Beziehungen und der Umgang mit sanktionierten russischen Sportlern stehen auf der Agenda.
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Musk: Ukraine hat Starlink für Offensivangriffe genutzt
US-Tech-Milliardär Elon Musk wirft dem ukrainischen Militär vor, das Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe eingesetzt zu haben. Es habe gegen die Nutzungsbedingungen von Starlink verstoßen und den Dienst für Angriffe eingesetzt, bei denen Menschen getötet werden sollten, schrieb der SpaceX-Gründer Musk auf der Plattform X. Konkrete Belege oder Fälle und Zeiträume nannte er nicht. Er schrieb weiter, dass diese „Lücke“ in der vergangenen Woche geschlossen worden sei.
Das Satelliteninternet Starlink gehört zum Raumfahrtkonzern SpaceX. Es wird laut Musk als kommerzieller Dienst nur für zivile und für Verteidigungszwecke, aber nicht für militärische Offensiven genutzt. Starshield ist der militärische Ableger und wird laut Musk von der US-Regierung kontrolliert. Das Satelliteninternet setzt die ukrainische Armee bei ihrer Luftverteidigung gegen den russischen Angriffskrieg ein. Es spielt für das Militär beim Einsatz von Drohnen, die Logistik und die Kommunikation eine wichtige Rolle.
Das Satelliteninternet Starlink gehört zum Raumfahrtkonzern SpaceX. Es wird laut Musk als kommerzieller Dienst nur für zivile und für Verteidigungszwecke, aber nicht für militärische Offensiven genutzt. Starshield ist der militärische Ableger und wird laut Musk von der US-Regierung kontrolliert. Das Satelliteninternet setzt die ukrainische Armee bei ihrer Luftverteidigung gegen den russischen Angriffskrieg ein. Es spielt für das Militär beim Einsatz von Drohnen, die Logistik und die Kommunikation eine wichtige Rolle.
In den vergangenen Tagen hatte die Ukraine beklagt, dass das US-Satelliteninternet gedrosselt worden sei. Es ist unklar, wer genau für die Drosselung des Systems verantwortlich war. Am Samstag hieß es vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dass die Starlink/Starshield-Verbindung wieder hergestellt sei. „Starlink und Starshield funktionieren wieder mit der Geschwindigkeit, die vor all diesen Einschränkungen herrschte. Jetzt ist die Geschwindigkeit so, wie wir sie brauchen“, sagte er. „Das ist entscheidend für unsere Frontlogistik und für den Schutz der Ukraine vor Raketenangriffen.“
US-Tech-Milliardär Musk betonte in seinem Post, dass Starlink nach wie vor von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung der Ukraine sei. „Würde Starlink abgeschaltet, würde die ukrainische Frontlinie sofort zusammenbrechen.“ Das sei „KEINE“ Drohung, vielmehr eine Feststellung.
Zudem betonte er, dass SpaceX bei weitem mehr zur Verteidigung der Ukraine beigetragen habe, als jedes andere private Unternehmen auf der Welt. Davon abgesehen empfinde er abgrundtiefe Verachtung für Kriegstreiber, die endloses Abschlachten vorantrieben und keine realistische Lösung für den Konflikt anböten. „Möget ihr in der Hölle schmoren“, schrieb Musk. Er nannte dabei keine konkreten Namen.
US-Tech-Milliardär Musk betonte in seinem Post, dass Starlink nach wie vor von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung der Ukraine sei. „Würde Starlink abgeschaltet, würde die ukrainische Frontlinie sofort zusammenbrechen.“ Das sei „KEINE“ Drohung, vielmehr eine Feststellung.
Zudem betonte er, dass SpaceX bei weitem mehr zur Verteidigung der Ukraine beigetragen habe, als jedes andere private Unternehmen auf der Welt. Davon abgesehen empfinde er abgrundtiefe Verachtung für Kriegstreiber, die endloses Abschlachten vorantrieben und keine realistische Lösung für den Konflikt anböten. „Möget ihr in der Hölle schmoren“, schrieb Musk. Er nannte dabei keine konkreten Namen.
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Selenskyj dankt USA für Starlink – und fordert Abwehrraketen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Vereinigten Staaten nach der Wiederherstellung der Starlink-Verbindung abermals mit Nachdruck auch zur Lieferung zugesagter Flugabwehrraketen aufgefordert. „Es gibt Lieferpakete, auf die wir noch immer warten“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. „Dabei handelt es sich sowohl um Pakete aus den USA als auch von unseren europäischen Partnern. Lieferpakete, für die bereits politische Entscheidungen getroffen wurden.“
Selenskyj hatte zuletzt mehrfach beklagt, dass zugesagte und bezahlte Raketen von Amerika nicht geliefert würden. Die Ukraine braucht nach eigenen Angaben vor allem Flugabwehrraketen für die Patriot-Systeme, um sich vor den russischen Angriffen mit ballistischen Raketen zu schützen.
Einen Erfolg verzeichnete Selenskyj indes nach seiner tagelangen Kritik an der Drosselung des für die Luftverteidigung der Ukraine wichtigen US-Satelliteninternets. „Starlink und Starshield funktionieren wieder mit der Geschwindigkeit, die vor all diesen Einschränkungen herrschte. Jetzt ist die Geschwindigkeit so, wie wir sie brauchen“, sagte er. „Das ist entscheidend für unsere Frontlogistik und für den Schutz der Ukraine vor Raketenangriffen.“
Er danke den US-Kongressabgeordneten, Senatoren, Medien und dem Außenministerium sowie dem Präsidenten in Washington, sagte Selenskyj. Am Morgen hatte zunächst Verteidigungsminister Jewhenij Chmara mitgeteilt, dass das System wieder laufe.
Selenskyj hatte zuletzt mehrfach beklagt, dass zugesagte und bezahlte Raketen von Amerika nicht geliefert würden. Die Ukraine braucht nach eigenen Angaben vor allem Flugabwehrraketen für die Patriot-Systeme, um sich vor den russischen Angriffen mit ballistischen Raketen zu schützen.
Einen Erfolg verzeichnete Selenskyj indes nach seiner tagelangen Kritik an der Drosselung des für die Luftverteidigung der Ukraine wichtigen US-Satelliteninternets. „Starlink und Starshield funktionieren wieder mit der Geschwindigkeit, die vor all diesen Einschränkungen herrschte. Jetzt ist die Geschwindigkeit so, wie wir sie brauchen“, sagte er. „Das ist entscheidend für unsere Frontlogistik und für den Schutz der Ukraine vor Raketenangriffen.“
Er danke den US-Kongressabgeordneten, Senatoren, Medien und dem Außenministerium sowie dem Präsidenten in Washington, sagte Selenskyj. Am Morgen hatte zunächst Verteidigungsminister Jewhenij Chmara mitgeteilt, dass das System wieder laufe.
Selenskyj bestätigte auch, dass nach der US-Vermittlung einer lokalen Waffenruhe für die Frontstadt Oleschky in dem von Russland kontrollierten Teil des ukrainischen Gebiets Cherson in der kommenden Woche Hilfe kommen soll. „Wir hoffen, dass es gelingen wird, diese humanitäre Operation durchzuführen“, sagte er. Ziel sei es, Zugang zu Oleschky zu gewähren, damit Lebensmittel und Medikamente geliefert werden und die Menschen das Kampfgebiet verlassen können.
„Die Ukraine wird ihren Teil erfüllen. Wir rechnen damit, dass die amerikanische Vermittlung Erfolg haben wird“, sagte Selenskyj. Die Lage dort sei äußerst schwierig, weil Straßen vermint seien. Russland hatte erklärt, dass die Waffenruhe bereits vom 27. Oktober an gelten sollte. Demnach sollen Minen entfernt werden, damit ein sicherer Korridor geschaffen werden könne.
First Lady Melania Trump hatte nach US-Angaben in der seit Monaten abgeriegelten Frontstadt eine lokale Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew vermittelt. Beide Konfliktparteien hätten vereinbart, alle Kampfhandlungen ab dem 29. Oktober vorübergehend einzustellen, teilte das Weiße Haus mit. Dadurch solle humanitäre Hilfe sowie eine Evakuierung der Zivilbevölkerung über einen sicheren Korridor ermöglicht werden.
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Ukraine: Satellitenverbindung von SpaceX wieder stabil
In der Ukraine funktioniert nach tagelangen Klagen der Führung in Kiew das für die Flugabwehr wichtige US-Satelliteninternet Starlink laut Verteidigungsministerium wieder. Die Überwachungssysteme verzeichnen eine Wiederherstellung der Starlink/Starshield-Geschwindigkeit, teilte der ukrainische Verteidigungsminister Jewhenij Chmara mit. „Wir messen eine Geschwindigkeit von über 400 km/h, die Verbindung ist stabil“, sagte er der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine zufolge auf Anfrage von Journalisten.
Starshield ist ein besonders Produkt des US-Unternehmens SpaceX, das auf der Starlink-Technologie basiert, aber für staatliche und militärische Anwendungen ausgelegt ist. SpaceX-Gründer Elon Musk hatte erklärt, dass die US-Regierung über den Einsatz von Starshield entscheide und Starlink selbst nicht für militärische Offensiven, sondern nur für die Verteidigung genutzt werden dürfe. Seit Tagen gibt es Unklarheit darüber, wer genau für die Drosselung des Systems verantwortlich war.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte erst am Freitagabend wieder beklagt, dass das System noch immer nicht vollkommen funktioniere. Sein Verteidigungsminister sagte zur Wiederinbetriebnahme, die Funktion von Starlink sei für die Front, für das Militär, den Einsatz von Drohnen, die Logistik und die Kommunikation von Bedeutung. „Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der direkte Dialog und die entschlossene Haltung des ukrainischen Präsidenten auf höchster Ebene Ergebnisse bringen“, sagte Chmara.
Starshield ist ein besonders Produkt des US-Unternehmens SpaceX, das auf der Starlink-Technologie basiert, aber für staatliche und militärische Anwendungen ausgelegt ist. SpaceX-Gründer Elon Musk hatte erklärt, dass die US-Regierung über den Einsatz von Starshield entscheide und Starlink selbst nicht für militärische Offensiven, sondern nur für die Verteidigung genutzt werden dürfe. Seit Tagen gibt es Unklarheit darüber, wer genau für die Drosselung des Systems verantwortlich war.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte erst am Freitagabend wieder beklagt, dass das System noch immer nicht vollkommen funktioniere. Sein Verteidigungsminister sagte zur Wiederinbetriebnahme, die Funktion von Starlink sei für die Front, für das Militär, den Einsatz von Drohnen, die Logistik und die Kommunikation von Bedeutung. „Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der direkte Dialog und die entschlossene Haltung des ukrainischen Präsidenten auf höchster Ebene Ergebnisse bringen“, sagte Chmara.
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Ukraine und Russland stimmen lokaler Feuerpause für Oleschky zu
Die Ukraine und Russland haben einer lokalen Feuerpause für die von russischen Truppen besetzte Stadt Oleschky zugestimmt. Der ukrainische Verhandlungsführer Dawyd Arachamija erklärte, die Vereinbarung sei das Ergebnis eines langen Prozesses, an dem neben Melania Trump auch Papst Leo beteiligt gewesen sei. Der Kreml bestätigte am Freitag die Vereinbarung und teilte mit, das russische und ukrainische Militär arbeiteten daran, die Termine für die Umsetzung festzulegen.
Das russische Präsidialamt hatte bereits Anfang der Woche erklärt, dass an einer Verbesserung der Lage gearbeitet werde, nachdem Präsident Wladimir Putin dem Papst seine Kooperationsbereitschaft signalisiert hatte. Sprecher Dmitri Peskow sagte, alle Zivilisten, die Oleschky verlassen wollten, dürften dies tun. Die Evakuierung werde voraussichtlich mehrere Tage dauern. Peskow würdigte die Rolle von Melania Trump, die bei einem Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump besprochen worden sei.
Das Weiße Haus hatte am Freitag mitgeteilt, dass die First Lady eine lokale Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew vermittelt hat. Sie soll laut dem US-Präsidialamt ab dem 29. Oktober gelten.
Das russische Präsidialamt hatte bereits Anfang der Woche erklärt, dass an einer Verbesserung der Lage gearbeitet werde, nachdem Präsident Wladimir Putin dem Papst seine Kooperationsbereitschaft signalisiert hatte. Sprecher Dmitri Peskow sagte, alle Zivilisten, die Oleschky verlassen wollten, dürften dies tun. Die Evakuierung werde voraussichtlich mehrere Tage dauern. Peskow würdigte die Rolle von Melania Trump, die bei einem Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump besprochen worden sei.
Das Weiße Haus hatte am Freitag mitgeteilt, dass die First Lady eine lokale Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew vermittelt hat. Sie soll laut dem US-Präsidialamt ab dem 29. Oktober gelten.
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Friedensgespräche in Abu Dhabi für November geplant
Die Friedensunterhändler der Ukraine, Russlands und der USA wollen sich nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in der ersten Novemberhälfte zu technischen Gesprächen in Abu Dhabi treffen. Er hoffe, dass darauf ein Treffen der Staats- und Regierungschefs folge, sagte Selenskyj bei einer Videoschalte mit der US-Denkfabrik Hudson Institute.
Ein Friedensabkommen erfordert Selenskyj zufolge Sicherheitsgarantien für sein Land sowie eine Finanzierung der ukrainischen Armee für zehn Jahre. Selenskyj äußerte sich auch zu den Problemen mit dem Satelliteninternet. Er beklagte, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen für die Kommunikationssysteme Starlink und Starshield entgegen den Zusicherungen von US-Präsident Donald Trump weiterhin bestünden.
Ein Friedensabkommen erfordert Selenskyj zufolge Sicherheitsgarantien für sein Land sowie eine Finanzierung der ukrainischen Armee für zehn Jahre. Selenskyj äußerte sich auch zu den Problemen mit dem Satelliteninternet. Er beklagte, dass die Geschwindigkeitsbegrenzungen für die Kommunikationssysteme Starlink und Starshield entgegen den Zusicherungen von US-Präsident Donald Trump weiterhin bestünden.
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Kiew: Starlink bleibt gedrosselt
Entgegen der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump läuft das Starlink-Satelliteninternet in der Ukraine nach Kiewer Militärangaben weiter gedrosselt. Das berichteten mehrere ukrainische Medien unter Berufung auf Quellen im Verteidigungsministerium. „Eine Bestätigung, dass die Drosselung aufgehoben wurde, gib es bislang nicht“, hieß es.
Ähnlich äußerte sich Präsidentenberater Serhij Beskrestnow. Es gebe vereinzelte Fälle, dass Starlink schneller funktioniere, aber dies liege eher am SpaceX-Algorithmus. „Derzeit können wir keine Aufhebung der Beschränkungen bei Starlink feststellen“, schrieb er auf Facebook.
Trump hatte am Donnerstag in Washington gesagt, der SpaceX-Gründer Elon Musk habe die Drosselung aufgehoben. Am Freitag erklärte er dann vor Journalisten, dass er nicht mit Musk gesprochen habe. „Ich habe gehört, das Problem sei behoben, aber falls nicht, werde ich mit ihm sprechen“, sagte er.
Ähnlich äußerte sich Präsidentenberater Serhij Beskrestnow. Es gebe vereinzelte Fälle, dass Starlink schneller funktioniere, aber dies liege eher am SpaceX-Algorithmus. „Derzeit können wir keine Aufhebung der Beschränkungen bei Starlink feststellen“, schrieb er auf Facebook.
Trump hatte am Donnerstag in Washington gesagt, der SpaceX-Gründer Elon Musk habe die Drosselung aufgehoben. Am Freitag erklärte er dann vor Journalisten, dass er nicht mit Musk gesprochen habe. „Ich habe gehört, das Problem sei behoben, aber falls nicht, werde ich mit ihm sprechen“, sagte er.
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Vier Flughäfen in Moskau haben den Betrieb ausgesetzt
Russlands größter Flughafen Scheremetjewo hat Passagiere wegen Drohnenalarms in Sicherheit gebracht. Während der Evakuierung war der Zugang zum Sicherheitsbereich aller Terminals nach Angaben des Flughafens eingeschränkt. Mitarbeiter unterstützten demnach Menschen dabei, sich an sichere Schutzorte zu begeben. Dafür holten sie auch Passagiere aus Flugzeugen. Inzwischen sei der Drohnenalarm wieder aufgehoben, die Passagiere würden die Schutzräume verlassen.
Die Luftfahrtbehörde Rosawiazija teilte am Nachmittag mit, dass der Betrieb an allen vier Hauptstadt-Flughäfen vorübergehend eingeschränkt sei. Wegen ukrainischer Drohnenangriffe kommt es schon seit langem immer wieder zu Einschränkungen an den russischen Flughäfen. Seit Wochen häufen sich die Probleme allerdings sehr. Flugzeuge kehren auf dem Weg nach Moskau um oder landen an anderen Flughäfen in Russland, Passagiere sitzen zeitweise fest.
Die Luftfahrtbehörde Rosawiazija teilte am Nachmittag mit, dass der Betrieb an allen vier Hauptstadt-Flughäfen vorübergehend eingeschränkt sei. Wegen ukrainischer Drohnenangriffe kommt es schon seit langem immer wieder zu Einschränkungen an den russischen Flughäfen. Seit Wochen häufen sich die Probleme allerdings sehr. Flugzeuge kehren auf dem Weg nach Moskau um oder landen an anderen Flughäfen in Russland, Passagiere sitzen zeitweise fest.
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Weißes Haus verkündet Feuerpause für Ortschaft Oleschky im Gebiet Cherson
First Lady Melania Trump hat nach US-Angaben in der seit Monaten abgeriegelten Frontstadt Oleschky im russischen Besatzungsgebiet im Süden der Ukraine eine lokale Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew vermittelt. Beide Konfliktparteien hätten vereinbart, alle Kampfhandlungen ab dem 29. Oktober vorübergehend einzustellen, teilte das Weiße Haus mit. Dadurch solle humanitäre Hilfe sowie eine Evakuierung der Zivilbevölkerung über einen sicheren Korridor ermöglicht werden.
„Die Menschen in Oleschky haben nur eingeschränkten Strom, leben inmitten verminter Straßen und müssen regelmäßige Militärangriffen ertragen“, sagte die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump laut Mitteilung. Sie habe mit Vertretern beider Kriegsparteien zusammengearbeitet, um die Bedingungen der lokal begrenzten Waffenruhe festzulegen.
Eine unabhängige US-Medienorganisation soll die Teams beider Seiten während der Umsetzung begleiten und dies dokumentieren. Zunächst lag keine Bestätigung der amerikanischen Angaben aus Kiew und Moskau vor.
Wie dramatisch die humanitäre Lage in der russisch besetzten Stadt schon im September war, können Sie hier nachlesen:
„Die Menschen in Oleschky haben nur eingeschränkten Strom, leben inmitten verminter Straßen und müssen regelmäßige Militärangriffen ertragen“, sagte die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump laut Mitteilung. Sie habe mit Vertretern beider Kriegsparteien zusammengearbeitet, um die Bedingungen der lokal begrenzten Waffenruhe festzulegen.
Eine unabhängige US-Medienorganisation soll die Teams beider Seiten während der Umsetzung begleiten und dies dokumentieren. Zunächst lag keine Bestätigung der amerikanischen Angaben aus Kiew und Moskau vor.
Wie dramatisch die humanitäre Lage in der russisch besetzten Stadt schon im September war, können Sie hier nachlesen:
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