Die Ukraine und der Westen : Das Volk als Gemeinschaft im Schicksal

Nicht nur der Fall Ukraine zeigt: Jedes Volk ist sich zunächst selbst das nächste. Jede Regierung ist ihrem Volk verpflichtet.
Wer vom Ukraine-Krieg spricht, kann vom Volk nicht schweigen. Vom Volk als Schicksalsgemeinschaft. Wenn der ukrainische Präsident Selenskyj von „wir“ spricht, so meint er alle Opfer der russischen Aggression. Das nimmt keine Rücksicht auf Ethnien oder Ideologien. Das gewählte Staatsoberhaupt ist die Stimme der Opfer. Der Angriff schweißt die Gemeinschaft, diesen Staat mit vielen Minderheiten, mag er sie auch nicht immer alle gut behandelt haben, im Abwehrkampf auf Leben und Tod zusammen.
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