Wie Xi Jinping für noch mehr Gehorsam sorgen will
Auf dem streng abgeschirmten Fünften Plenum stellt Chinas Staats- und Parteichef Weichen für neues Führungspersonal ab 2027. Niemand soll zu „nett“ oder zu liberal sein.
Dass Mao Tse-tung ein Diktator war, ist historisch unbestritten. Doch Kylian Mbappé gerät deshalb nun ins Visier einer Kampagne der Kommunistischen Partei, die sich gewaschen hat. Der Stürmer entschuldigt sich umgehend.
Auf dem streng abgeschirmten Fünften Plenum stellt Chinas Staats- und Parteichef Weichen für neues Führungspersonal ab 2027. Niemand soll zu „nett“ oder zu liberal sein.
Der mit einem Oscar prämierte Dokumentarfilm „Ein Nobody gegen Putin“ zeigt, wie eine Schule am Ural mit Russlandstolz indoktriniert wird, gefilmt von einem Lehrer, der dadurch zum Spion wurde und fliehen musste.
Unter Mao wurde er als Abweichler verfolgt. Später bestimmte er Chinas Modernisierung mit und wurde Bürgermeister von Shanghai, Zentralbanker und schließlich Ministerpräsident der Volksrepublik.
Der britische Rechtspopulist Nigel Farage bekommt es mit Graf Mülleimergesicht zu tun. 65 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer mahnen Politiker, die Erinnerung wachzuhalten. Der F.A.Z. Newsletter.
Bedrückend aktuell: Das Filmfestival von Locarno widmet sich den Filmemachern, die unter Senator McCarthy als Kommunisten gejagt wurden, und zeigt teilweise vergessene Meisterwerke.
Kommunistischen Loyalisten drohen bis zu 20 Jahre Haft. Sie hatten versucht, den Nationalhelden in moderner Sprache näherzubringen. Doch auch sie sind vor dem Regime in Vietnam nicht sicher.
Chinas Wirtschaft wird häufig als k-förmig beschrieben: Hightech boomt, der Rest kriselt. Ein bekannter Fachmann sagt: Das stimmt nicht, seit drei Jahren herrscht Flaute.
Zwischen China und Taiwan patrouilliert Pekings Küstenwache schon lange. Aber jetzt zeigt sie sich auch auf der anderen Seite der Insel. Probt China schon mal, die demokratische Republik unter „Quarantäne“ zu stellen?
Die Kommunistische Partei schließt in dieser Legislatur schon das zweite Politbüromitglied aus. Ma Xingrui galt einst als aufsteigender Stern in der chinesischen Politik.
Im chinesischen Zhengzhou arbeiten die Menschen in zwei der größten Fabriken der Welt – zu niedrigen Löhnen, mit langen Schichten und politischer Kontrolle. Nun breitet sich das Modell weltweit aus. Das stellt Deutschland vor große Herausforderungen.
Chinas neues Gesetz zur „ethnischen Einheit“ soll die Assimilation der Tibeter erzwingen. Es sollte ein Weckruf für Europa sein.
Benoît Bartherotte war Chef des Pariser Modehauses Jacques Esterel. Dann entschloss er sich, das berühmte Cap Ferret vor dem Verschwinden zu bewahren. Besuch bei einem, der ein Paradies gerettet hat.
Trump wird in Peking hofiert: Militärzeremonie, roter Teppich, Staatsbankett. Während die USA auf Handelsdeals setzen und Chinas Unterstützung im Irankrieg suchen, wirkt Xi Jinping wie der stärkere Spieler.
China will eine neue Phase „konstruktiver strategischer Stabilität“ mit den USA. Dadurch gewinnt Xi Zeit und bindet Trump an sich.
Die Vorstellungen des Lagers entsprechen nicht der historischen Realität. Muss man die Geschichte noch einmal von vorn erzählen?
China baut strategisch seine Seemacht aus. Das militärische Vorgehen der USA in Iran kommt Peking dabei zupass.
Der Volkskongress verabschiedet ein Gesetz zur „ethnischen Einheit“. Es soll die 55 Minderheiten stärker assimilieren. In China gilt das als Sicherheitspolitik.
Gewalttätige Proteste hatten in dem Himalajastaat zum Umsturz geführt. Die Wahl ist nun friedlich abgelaufen – und ein Wahlsieger zeichnet sich ab.
Ein „inoffizielles Archiv“ dokumentiert, dass sich viele Chinesen mit der staatlichen Version ihrer Geschichte nicht zufrieden geben. Jetzt präsentiert es in Berlin ein eigenes Filmfestival.
In wenigen Tagen beschließt Peking einen neuen Fünf-Jahres-Plan. Die Welt wundert sich, dass Planwirtschaft das Land so mächtig gemacht hat. Dahinter steht ein besonderes Belohnungssystem.
Mit großen Hoffnungen ist Kanzler Merz nach China gereist. Klaus Mühlhahn ist einer der führenden Kenner des Landes. Er erklärt im Interview, was Peking von Deutschland hält, wie mächtig Xi Jinping ist – und wie viel Marktwirtschaft in China steckt.
Am Ende bleibt nur einer übrig: Was bedeutet die Absetzung der chinesischen Militärführung für die Kampfbereitschaft des Landes?
Xi Jinping zerschlägt die Führungsspitze der Volksbefreiungsarmee. Nun lässt er auch gegen seinen wohl engsten Vertrauten im Militär ermitteln.
Auf Vietnams kommunistischem Parteikongress steht alles im Zeichen von To Lam. Der mächtige KP-Generalsekretär könnte sich zum Präsidenten küren lassen.
Pier Paolo Pasolini versuchte in den 1960ern, den Marxismus durch die „furchteinflößende Kraft Christi“ zu erneuern. Nun liegen seine Dialoge mit einfachen Leuten aus ganz Italien vor. Worüber haben sie gesprochen?
Seine erste Chinareise sagte Wadephul kurzfristig ab – nach Konflikten mit Peking über das Programm. Im zweiten Anlauf läuft es besser, zumindest oberflächlich.
To Lam ist der mächtigste Mann Vietnams. Er muss den wirtschaftlichen Aufstieg des Landes vor Donald Trump schützen. Dass ihm dabei fast jedes Mittel recht scheint, schadet nicht.
Die Vereinigten Staaten sind der wichtigste Verbündete Japans. Doch im Disput mit Peking um die Taiwanfrage stellt sich Trump nun erstaunlich weit auf die Seite der Kommunisten.
Chilenische Wähler müssen sich bei der Präsidentenwahl zwischen einer Kommunistin und einem Rechten entscheiden. Beide treffen in der Stichwahl am 14. Dezember aufeinander.
Ein Rechtskonservativer, ein Rechtspopulist und ein Libertärer: Diese drei haben in Chile gute Chancen auf Platz zwei hinter der linken Regierungskandidatin – und damit auch auf das Präsidentenamt.
Im Konflikt um Seltene Erden hat der Westen Zeit gewonnen. Chinas Monopol beginnt schon jetzt zu bröckeln.
Peking setzt mit seinem neuen Fünfjahresplan auf ein Weiter-so. Auch die Säuberungen im Apparat gehen weiter. Im Zentralkomitee zeigt das Fernsehen ganz offen die leeren Stühle – und Xi damit seine Macht.
Kurz vor dem geplanten Gipfel zwischen Donald Trump und Xi Jinping stellt Chinas Zentralkomitee der Partei die Weichen für die Zukunft. Der neue Fünfjahresplan setzt auf Stärke durch Entwicklung.
Pekings Führung legt nun wieder dar, wie sie die angeschlagene heimische Wirtschaft umbauen will und auf welche Industrien sie künftig setzt. Es lohnt, die Planung ernst zu nehmen.
Xi Jinping weitet die Säuberungen in den Streitkräften aus. Zwei der ranghöchsten Militärs werden aus der Partei entlassen und der Korruption angeklagt.
Eine Sammlung von Texten aus dem frühen 20. Jahrhundert präsentiert Utopien, die in Umlauf kamen, als Lenin die Elektrifizierung der Sowjetunion ankündigte. Sogar religiöse Hoffnungen knüpften sich an die neue Form der Energie.