Kirche und Rechtspopulismus :
Soll man AfD-Vertreter auf kirchliche Podien einladen?

Lesezeit:
Der Katholikentag in Nordrhein-Westfalen, Münster, am 10. Mai 2018
Der Katholikentag in Nordrhein-Westfalen, Münster, am 10. Mai 2018dpa

Die Einladung eines AfD-Vertreters zum Katholikentag in Münster führte vor wenigen Jahren zum Streit. Ein Sammelband will ergründen, welcher Umgang mit der Partei angemessen ist.

Soll man Vertreter der AfD auf kirchliche Podien einladen? In dem hier zu besprechenden Sammelband fällt die Antwort nahezu einhellig aus: Soll man nicht. Beim Katholikentag im Jahr 2018 in Münster wurde ein AfD-Politiker zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Einige Theologen forderten in der sogenannten Münsteraner Erklärung für eine mutige Kirche vergebens dessen Ausladung. Aus dem Kreis dieser Theologen ging der Arbeitskreis Politische Theologie hervor, der zu einer Tagung einlud, nach der dann der Sammelband entstand. Dessen Titel wartet mit zwei großen Begriffen auf: rechte Normalisierung und politische Theologie.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Vice President Employee Dialog (m/w/d)
E.ON Energie Deutschland GmbH über Odgers Berndtson Unternehmensberatung GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Bauingenieur*in, Verkehrs-, Stadt- bzw. Raumplaner*in, Geograf*in (m/w/d)
Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW)
Zum Stellenmarkt