Kommentar :
Der neue Krieg

Klaus-Dieter Frankenberger
Ein Kommentar von
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Ein Einschussloch in einem Pariser Café nach den Anschlägen vom Freitag.
Ein Einschussloch in einem Pariser Café nach den Anschlägen vom Freitag.AP

Der Kampf gegen den islamistischen Terrorismus ist eine Generationenaufgabe und nicht in wenigen Jahren zu erledigen. Alle staatlichen Instrumente müssen dabei eingesetzt werden.

Die islamistischen Terroristen ermorden Muslime im Nahen Osten und Christen in Westafrika; sie fallen über die Menschen in Ostafrika und in Vorderasien her - und jetzt haben sie, abermals, die französische Hauptstadt heimgesucht. Es war und ist eine gefährliche Illusion zu glauben, der Terror mache einen Bogen um uns. Die Bedrohung, die vom islamistischen Terrorismus ausgeht, ist global, so global wie die Anziehungskraft, die der „Islamische Staat“ und dessen religiös verbrämte Ideologie auf viele Muslime ausüben. Die Kriege und die Zerfalls- und Entzivilisierungsprozesse in der arabisch-islamischen Welt lassen sich nicht lokal begrenzen, und sie lassen sich nicht ignorieren. Sie laufen sozusagen in andere Weltregionen über, vor allem dorthin, wo es islamistisch radikalisierte Brückenköpfe gibt.

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