Neonazis gegen queere Menschen : Was ist hier normal?

Findet in Ostdeutschland ein Christopher Street Day statt, kommen immer öfter junge Rechtsextreme, um zu pöbeln. So auch in Neubrandenburg.
Der Abend vorm Christopher Street Day in Neubrandenburg. Im Café International in der Innenstadt sitzen die Organisatoren ein letztes Mal bei Saftschorle und Crackern zusammen. Die meisten schweigen, nur wenige unterhalten sich leise. „Die angespannte Stille vor dem Sturm“, kommentiert das jemand. Nils Berghof vom Verein „Queer NB“ erklärt den Ablauf. „Das ist die Demoroute, die können sich alle abfotografieren, aber bitte nicht veröffentlichen“, sagt er. „Wir müssen den Neonazis ja nicht sagen, wo wir sind.“
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