Polizeigewerkschafter Wendt : „Ohne rechtliche Grundlage“

Ein Ermittlungsbericht bringt Rainer Wendt abermals in die Bredouille: Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft wurde besoldet, belobigt und befördert, obwohl er jahrelang gar keinen Dienst mehr tat.
Die Gehaltsaffäre um den Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, wird womöglich noch einmal ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Wendt war elf Jahre lang vom Land Nordrhein-Westfalen besoldet, befördert und belobigt worden, obwohl er bei seinen Arbeitsstellen – zunächst in Mönchengladbach, später beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste LZPD in Duisburg – nicht mehr zum Dienst erschien, sondern sich gänzlich seiner Gewerkschaftsarbeit widmete. Das geht aus einem umfangreichen Abschlussbericht des Innenministeriums hervor.





