FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);OB-Wahl in Halle :
Ein Symbol für den Verdruss im Osten

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Im Ratshof (links) befindet sich der Sitz der Oberbürgermeisters von Halle.
Im Ratshof (links) befindet sich der Sitz der Oberbürgermeisters von Halle.dpa

Statt des SPD-Bewerbers nun ein Parteiloser: Bei der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Halle hat es einen extremen Stimmungsumschwung gegeben.

In das Gesamtbild der politischen Umwälzungen in Ostdeutschland gehört auch das Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl in Halle (Saale). Dort setze sich am Sonntagabend in der Stichwahl nach einem extremen Umschwung der parteilose und von der AfD unterstützte Bewerber Alexander Vogt mit 51,8 Prozent knapp gegen den SPD-Bewerber Egbert Geier durch, der seit fast zwanzig Jahren als Beigeordneter die Finanzen der Stadt verantwortet. Im ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte Geier noch mit 37,1 Prozent deutlich vor Vogt gelegen, der lediglich 19,1 Prozent erhielt.

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