SPD besorgt :
Wird der Mitgliederentscheid zum Harakiri-Manöver?

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Sigmar Gabriel verneigt sich nach seiner Rede vor den Parteitags-Delegierten.
Sigmar Gabriel verneigt sich nach seiner Rede vor den Parteitags-Delegierten.dpa

„Ein ungewöhnlich großes Risiko“: In der SPD wächst die Sorge, dass der geplante Mitgliederentscheid über einen Koalitionsvertrag mit der Union scheitern könnte. Die Stimmung an der Parteibasis ist weiterhin sehr kritisch.

In der SPD wächst die Sorge, dass der geplante Mitgliederentscheid über einen Koalitionsvertrag mit der Union scheitern könnte. „Ich mache mir große Sorgen, wenn ich mir das Szenario vorstelle, dass die Parteiführung die Annahme des Koalitionsvertrags empfiehlt, die Mitglieder aber anders entscheiden“, sagte der hessische SPD-Generalsekretär Michael Roth der F.A.S. „Deshalb ist jetzt jeder Verantwortliche in der SPD dazu aufgerufen, für die Annahme zu kämpfen, wenn die Parteiführung zu dieser Empfehlung kommt.“ In diesem Sinne hat sich am Samstag auf dem Leipziger SPD-Parteitag auch der Vorsitzende Sigmar Gabriel geäußert. Roth sagte, wenn die Mitglieder anders entscheiden würden, als die Parteiführung es ihnen empfehle, „wäre die SPD nicht nur an der Spitze, sondern im Kern beschädigt“.

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