Kontaktnachverfolgung : Wie man Corona mit der Luca-App ein Schnippchen schlägt

Im nordrhein-westfälischen Kreis Warendorf wird die App Luca eingesetzt. Landrat Olaf Gericke sagt, die Anwendung sei „wie ein Turbo“ für die Corona-Kontaktnachverfolgung. Er fordert Vorteile für Nutzer.
Im vergangenen Jahr hatten wir hier in der Region Corona-Großausbrüchen in Schlachtbetrieben. Die Inzidenzwerte schossen in die Höhe, ausgerechnet zu Beginn der Sommerferien kam es zu erheblichen Einschränkungen für die Bevölkerung. Die Kontaktnachverfolgung und die massenhafte digitale Rückmeldung der Testergebnisse an die Einwohner haben wir damals nur so gut geschafft, weil wir zum Glück schon im Mai die Software Sormas installiert hatten. Wir wollten nicht mehr mit Zetteln und Excel-Listen arbeiten müssen. Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht, mit digitalen Lösungen die Pandemie zu bekämpfen. Sormas war ein Sechser im Lotto, sonst hätten wir das im vergangenen Jahr nicht bewältigen können. Jetzt müssen wir einen Schritt weiter kommen. Wenn eine App Daten liefert, die wir in Sormas verarbeiten können, dann ist das wie ein Turbo bei der Kontaktpersonennachverfolgung. Das Virus ist schnell, wir müssen auch schnell sein. Die Zettelwirtschaft muss ein Ende haben. Wir müssen Corona auch digital ein Schnippchen schlagen.





