Missbrauch : Erzbistum will auf Betroffene zugehen

Sexueller Missbrauch wurde im Erzbistum München und Freising über Jahrzehnte vertuscht, wie ein Gutachten zeigte. Nun bietet die Kirche eine Veranstaltung für Betroffene an.
Im Erzbistum München und Freising ist für 21. März eine Veranstaltung für von Missbrauch in der Kirche betroffene Personen geplant. Das kündigte Richard Kick vom Betroffenenbeirat in der Erzdiözese am Donnerstagabend in München bei einer Diskussionsrunde der Katholischen Akademie in Bayern an. Dabei handelt es sich um eine Idee des Betroffenenbeirats in Abstimmung mit der unabhängigen Aufklärungskommission. Mit einem solchen niedrigschwelligen Angebot sollen auch Betroffene aus dem sogenannten Dunkelfeld ermutigt werden, sich gegenüber neutralen Stellen zu äußern, hieß es.





