Kommentar : Tor zur Welt
Das Treffen der G 20 in Hamburg ist keine Weltregierung und auch keine Wertegemeinschaft. Unbedeutend ist die Gruppe trotzdem nicht. Im Gegenteil.
Vor der Zusammenkunft der G 20 in Hamburg ist viel und wild spekuliert worden: Weil die Vereinigten Staaten sich aus der pole position der Weltpolitik zurückzögen, werde jetzt ein Tandem in die Bresche springen, bestehend aus dem kommunistischen China und dem demokratischen Deutschland. Es wurden Erwägungen angestellt, ob der amerikanische Präsident isoliert sein und ob es zur Konfrontation mit Kanzlerin Merkel, der Konferenzvorsitzenden, in Sachen Handel und Klima kommen werde. Und in der Vorausschau auf die Begegnung Trumps mit dem russischen Präsidenten Putin wurde eine Spannung aufgebaut, die an sowjetisch-amerikanische Treffen während des Kalten Kriegs erinnerte. Viel Drama!



