Kanzlerkandidatur der SPD :
Pistorius hat es in der Hand

Jasper von Altenbockum
Ein Kommentar von
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Boris Pistorius (im Vordergrund) und Olaf Scholz (beide SPD) am 4. September 2024 bei der feierlichen Indienststellung des Luftverteidigungssystems IRIS-T SLM in der Kaserne Todendorf in Schleswig-Holstein
Boris Pistorius (im Vordergrund) und Olaf Scholz (beide SPD) am 4. September 2024 bei der feierlichen Indienststellung des Luftverteidigungssystems IRIS-T SLM in der Kaserne Todendorf in Schleswig-Holsteindpa

Boris Pistorius könnte den Machtkampf um die Kanzlerkandidatur in der SPD sofort beenden. Er tut es nicht. Das sagt alles – für die SPD eine fatale Hängepartie.

Um die Kanzlerkandidatur von Olaf Scholz sieht es nicht gut aus. Es vergeht kein Tag, an dem aus den eigenen Reihen heraus nicht angezweifelt würde, dass er der Richtige sei. Allein das genügt, um ihn zu schwächen und herbeizureden, was befürchtet wird: Er werde die Wahl verlieren und habe anders als 2021 keine Chance, den Rückstand auf Friedrich Merz aufzuholen.

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