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Digitaler CDU-Parteitag : Der große Aufwand, um die Wahl zu ermöglichen

Die Kandidaten Mitte Dezember im Konrad-Adenauer-Haus, der Bundesgeschäftsstelle der CDU in Berlin: Friedrich Merz, Norbert Röttgen, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (v.l.n.r.) Bild: Jens Gyarmaty

Die Grünen haben es vorgemacht, als sie ihr Grundsatzprogramm online beschlossen. Aber ein digitaler Parteitag mit 1001 Delegierten und einer Vorsitzendenwahl – das ist eine ganz andere Herausforderung.

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          Digitale Parteitage sind eigentlich nichts Besonderes mehr. Die Grünen haben es vorgemacht, als sie vor einigen Wochen erstmals einen kompletten Bundesparteitag virtuell organisierten, um ihr Grundsatzprogramm zu beschließen. Aber ein digitaler Parteitag mit 1001 Delegierten und der Wahl eines neuen Parteivorsitzenden – das ist eine ganz andere Herausforderung.

          Frank Pergande

          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Denn Wahlen auf digitalem Weg sind eigentlich rechtlich nicht gültig. Die CDU steht vor dieser Herausforderung. Nachdem es Ende Oktober noch unmöglich schien, für den ursprünglich Anfang Dezember geplanten und dann wegen Corona abgesagten Bundesparteitag eine digitale Form zu finden und die Kandidaten darüber in heftigen Streit gerieten, ist nun alles klar: Der Parteitag ist für den 15. und 16. Januar einberufen. Er wird mit Spannung erwartet, die Wahl dort ist nicht nur für die Partei von höchstem Interesse, denn es geht um den Parteivorsitzenden und damit indirekt auch um den Kanzlerkandidaten der Union.

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