Das schwarz-grüne Verhältnis : Die Pizza schmeckt ganz gut

Politiker der Christlichen Union und der Grünen gehen in der letzten Zeit besonders nett miteinander um. Aber wenn es um Inhalte geht, wird es schon etwas schwieriger.
Dieser Tage veröffentlichte Thorsten Frei eine Pressemitteilung. Frei ist seit kurzem stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, zuständig für innenpolitische Themen. In der kurzen Mitteilung schrieb der CDU-Mann, er „freue“ sich, dass die Grünen mit einem „Impulspapier“ zur inneren Sicherheit Realitäten anzuerkennen bereit seien. Immerhin: In dem Papier, das einen Beitrag zum Grundsatzprogramm der Grünen darstellt, heißt es, dass die Grünen nicht mehr länger am innenpolitischen „Katzentisch“ sitzen wollten und auch „InnenministerInnen“ stellen wollten. Die Grünen! Jene Partei also, für die Polizisten lange Zeit „die Bullen“ waren und deren langjähriger „heimlicher Vorsitzender“ Joschka Fischer in seiner Jugend auf Polizeibeamte einprügelte. Frei fasste seine Freude in den Worten zusammen: „Mit Blick auf eine mögliche Koalition mit den Grünen ist dieser Schritt auf dem Feld der Innenpolitik zwingend notwendig.“
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