Eskalationsgefahr in Nahost : Alle Augen auf Netanjahu

Nach dem Raketenangriff auf den Golanhöhen wächst in Libanon die Sorge vor einem israelischen Gegenschlag. Ministerpräsident Netanjahu lässt sich mit seiner Entscheidung Zeit.
Es ist auch ein Nervenkrieg. In Libanon war ein israelischer Gegenschlag schon am Sonntag oder in der Nacht zum Montag erwartet worden. In der Hauptstadt Beirut machte sich bei manchen Nervosität breit. Israelische Drohnen kreisten am Nachthimmel, es wurden neue Überflüge von Kampfflugzeugen gemeldet. Fluggesellschaften strichen Flüge oder verschoben sie auf den nächsten Tag. Lufthansa und Air France setzten den Flugbetrieb bis Anfang nächster Woche aus.
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