Migration : Kritik an Abschiebung aus Kirchenasyl

In Hamburg wurde ein Afghane aus dem Kirchenasyl abgeschoben. Die Behörden verteidigen das Vorgehen – und kritisieren die Kirche.
Die Hamburger Innenbehörde hat Kritik an der Abschiebung eines Afghanen aus dem Kirchenasyl zurückgewiesen. Auch die Kirchen müssten sich an geltendes Recht und getroffene Vereinbarungen halten, sagte ein Sprecher der Innenbehörde der F.A.Z. Kirchenasyl sei ein sehr sensibles Thema, mit diesem Instrument gelte es verantwortungsvoll umzugehen. Wenn die Kirchen wollten, dass der Staat Vereinbarungen zum Kirchenasyl respektiere, müssten sie das selbst auch tun. „Dazu gehört, dass die rechtsstaatliche Prüfung von solchen Härtefällen und auch deren Ergebnis akzeptiert wird und man sich nicht kategorisch darüber hinwegsetzt“, so der Sprecher.
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