Rechtspopulisten in England :
Die große Unzufriedenheit

Klaus-Dieter Frankenberger
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In Jubelpose: Ukip-Chef Nigel Farrage nach dem Gewinn des zweiten Unterhaussitzes für seine Partei
In Jubelpose: Ukip-Chef Nigel Farrage nach dem Gewinn des zweiten Unterhaussitzes für seine ParteiReuters

Europakritische und rechtspopulistische Parteien wie die Ukip in Großbritannien scheinen für viele Wähler sehr attraktiv zu sein. Dieser Herausforderung kann nur mit offener politischer Auseinandersetzung begegnet werden.

Die europakritische und populistische Partei Ukip hat bei einer Nachwahl ihr zweites Mandat im britischen Unterhaus gewonnen. Ihr Anführer, der EU-Abgeordnete Nigel Farage, richtet den Blick schon triumphierend auf die Unterhauswahl im kommenden Mai und behauptet, seine Partei werde im Parlament eine wichtige Kraft werden. Selbst wenn nicht alle Träume Farages und seiner Anhänger wahr werden sollten, ist den traditionellen Parteien doch ziemlich mulmig zumute. Für viele Wähler scheint die United Kingdom Independence Party mittlerweile jedenfalls sehr attraktiv zu sein. So wie der Front National in Frankreich, die Wilders-Partei in den Niederlanden und auch die AfD in Deutschland.

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