Pistorius verzichtet : Drei Minuten für das Ende der K-Frage

Verteidigungsminister Boris Pistorius lobt Scholz als „hervorragenden Bundeskanzler“. Er wolle ihn im Wahlkampf unterstützen – und Verteidigungsminister bleiben.
Drei Minuten lang ist die Videobotschaft von Boris Pistorius. Drei Minuten, die eine tage-, eigentlich wochen-, wenn nicht monatelange Diskussion über den Kanzlerkandidaten der SPD beenden sollen. Pistorius steht vor einer roten Wand, auf einem Stehtisch hinter ihm die Buchstaben S und P und D. „Soeben habe ich unserer Partei- und Fraktionsspitze mitgeteilt, dass ich nicht zur Verfügung stehe für die Kandidatur um das Amt des Bundeskanzlers.“ Das sei seine ganz eigene Entscheidung gewesen, sagt Pistorius. „Wir haben mit Olaf Scholz einen hervorragenden Bundeskanzler.“


