Macron in Tschad :
Was der Fall Déby über Frankreichs Afrikapolitik sagt

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Emmanuel Macron (r.) neben Mahamat Idriss Déby am 23. April in N'Djamena
Emmanuel Macron (r.) neben Mahamat Idriss Déby am 23. April in N'Djamenadpa

Der französische Präsident Emmanuel Macron ist zur Trauerfeier für den getöteten tschadischen Diktator Idriss Déby gereist. Nach dem Tod des engen Verbündeten fürchtet Frankreich wachsende Instabilität in der Sahel-Zone.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat es sich trotz Sicherheitsbedenken nicht nehmen lassen, dem tschadischen Diktator Idriss Déby Itno am Freitag in N`Djamena das letzte Geleit zu geben. Der Franzose war der einzige westliche Staatschef, der dem Potentaten diese Ehre erwies. Auch Außenminister Jean-Yves Le Drian, der als Verteidigungsminister (2012-2017) die Rüstungszusammenarbeit mit dem autoritären Regime Débys ausgebaut hatte, nahm an der Trauerfeier teil. In einem Kommuniqué würdigte Macron den Staatschef als „tapferen Freund“ und „großen Soldaten“.

FAZ

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