LGBT-Rechte in Afrika : Uganda stellt Homosexualität unter Strafe

Der ugandische Präsident stellt ein Gesetz gegen Homosexuelle als Kampf gegen westlichen Imperialismus dar. Damit ist er auf dem afrikanischen Kontinent nicht allein.
Kritik hat Yoweri Museveni noch nie auf sich sitzen lassen, und unter Druck setzen lässt sich Ugandas Präsident sowieso nicht. So polterte Museveni in der vergangenen Woche gegen die Vereinigten Staaten, die nach Inkrafttreten eines der härtesten Gesetze gegen Homosexualität auf der Welt mitgeteilt hatten, ihre Entwicklungsprogramme in Uganda zu überdenken. Zum Kampf gegen die „Imperialisten“ rief Museveni – in jungen Jahren ein Rebellenkämpfer – auf, wobei dies nichts für „Weichlinge“ sei. „Sie wollen uns zu Prostituierten machen. Sie wollen, dass wir etwas machen, woran wir nicht glauben, nur weil wir Geld bekommen.“
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





