Wahl in Bolivien : Die linke Ära könnte zu Ende gehen

Leere Regale, Benzinknappheit, stundenlange Schlangen: Die Krise ist in Bolivien längst im Alltag zu spüren. Der Partei des früheren Präsidenten Morales droht die Abwahl – und dem sozialistischen Modell das Aus.
Ein frisches Brötchen macht Wahlkampf in Bolivien. Denn es ist zum Symbol für den wirtschaftlichen Niedergang des Landes geworden. Der Mangel an Lebensmitteln und Treibstoff hat dazu geführt, dass die Bolivianer heute oft stundenlang mit der Suche nach frischem Brot oder anderen erschwinglichen Nahrungsmitteln beschäftigt sind oder in den langen Schlangen vor den Tankstellen ausharren müssen, um ein paar Liter Benzin zu tanken. Die Geduld der Bevölkerung ist längst erschöpft. Und ihr Unmut über die Situation im Land wird sich am Sonntag an den Urnen manifestieren, wenn sie einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament wählen.
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