Biden gewinnt Vorwahlen : Bernie Sanders hat kaum noch eine Chance

Geld hat der „demokratische Sozialist“ Sanders noch reichlich. Doch der frühere Vizepräsident Joe Biden hat in fast allen Wählergruppen besser abgeschnitten. Trotzdem ist unklar, wie es im amerikanischen Vorwahlkampf weitergeht – wegen der Corona-Pandemie.
Joe Bidens Vorsprung ist bald nicht mehr einzuholen. Auch in Florida, Illinois und Arizona konnte er seine Siegesserie im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten fortsetzen. Nach Auszählung von 93 Prozent der Stimmen gewann der ehemalige Vizepräsident in Florida mit 62 Prozent. Konkurrent Bernie Sanders konnte knapp 23 Prozent der Wähler überzeugen. In Illinois konnte Biden ebenfalls einen Sieg verbuchen: nach Auszählung von 97 Prozent der Stimmen führte er mit 59 zu 36 Prozent. In Arizona lag Biden bei 43, Sanders bei 30 Prozent, nachdem 70 Prozent der Stimmen ausgezählt waren. Das sind drei wichtige Siege in drei demographisch sehr unterschiedlichen Bundesstaaten – Biden kann damit seinen Anspruch, breite Wählerschichten für sich gewinnen zu können, weiter untermauern.





