FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Neue EU-Kommission :
Von der Leyen sucht die Nähe zu ihrer Partei

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Ursula von der Leyen am Dienstag in Straßburg
Ursula von der Leyen am Dienstag in StraßburgReuters

Ursula von der Leyen hat den Staaten viele Ressortwünsche ausgeschlagen. Zugleich lehnt sie sich enger an das Parlament an als zuvor, vor allem an die Christdemokraten. Die träumen schon von neuen Mehrheiten.

Die Bildung der neuen EU-Kommission war eine schwere Geburt. Zwar dauerte es nicht neun Monate, sondern nur gut neun Wochen, bis das Kollegium der 27 Kommissare das Licht der Welt erblickte. Doch sprach Ursula von der Leyen nicht ohne Grund am Dienstag von „intensiven Wochen der Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten“. Die meisten von ihnen hatten sehr genaue Vorstellungen darüber, welches Ressort ihre Kandidaten übernehmen sollten. Mehr als zwanzig Mitgliedstaaten hätten sich ein starkes wirtschaftliches Portfolio gewünscht, sagte von der Leyen in Straßburg. So viele gibt es aber nicht. Schon deshalb hatte die Mutter der neuen Truppe, um im Bild zu bleiben, einige Überraschungen parat.

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