Sozialisten in Spanien : Pedro Sánchez gegen die regionalen Barone

In Spanien hat der sozialistische Ministerpräsident Pedro Sánchez seine innerparteiliche Macht noch einmal ausgebaut. Dass er katalanische Separatisten begnadigen will, stößt aber auch in den eigenen Reihen auf Widerstand.
Die jüngsten Bilder waren wenig freundlich. „Sánchez, verschwinde“ stand am Sonntag auf den Plakaten, die Demonstranten auf dem Madrider Kolumbusplatz in die Höhe hielten. In Sprechchören forderten sie den Rücktritt der Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten. Seine PSOE-Partei ist politisch in schweres Fahrwasser geraten, seit sie angekündigt hat, zwölf führende katalanische Separatisten zu begnadigen. Zuvor hatten die erfolgsverwöhnten Sozialisten im Mai bei den Regionalwahlen in Madrid eine herbe Niederlage eingefahren.
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