Christian Kern in der Kritik : Festplatten bei Regierungswechsel in Österreich zerstört

Laut der „Kronen Zeitung“ sollen die Datenträger Ende 2017 vernichtet worden sein. Der ehemalige Kanzler Sebastian Kurz spricht von einem normalen Prozedere. Sein Amtsvorgänger weist die Vorwürfe von sich.
Vor der Amtsübergabe des ehemaligen SPÖ-Kanzlers Christian Kern an seinen Nachfolger Sebastian Kurz (ÖVP) sollen Ende 2017 Festplatten vernichtet worden sein. Wie die österreichische „Kronen Zeitung“ am Dienstag berichtete, wurden laut einer Auftragsbestätigung vom 1. Dezember 2017 sieben Drucker für knapp 2100 Euro vernichtet. Ein achtseitiges Originaldokument soll dies ebenfalls belegen. Die jeweiligen Drucker sollen mit ihren Seriennummern und dem entsprechenden Standorten im Kanzleramt dokumentiert sein.


