Noch kein sicherer Hafen :
Rettungsschiffe harren seit fünf Tagen auf See aus

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Das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ fährt seine achte Mission in diesem Jahr.
Das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ fährt seine achte Mission in diesem Jahr.Karsten Jäger/Sea-Eye

Die Hängepartie der privaten Seenotretter geht weiter: Die „Alan Kurdi“ und die „Ocean Viking“ warten seit fünf Tagen auf die Zuweisung eines sicheren Hafens. Doch bislang hat nur der Bürgermeister von Palermo symbolisch Hilfe angeboten.

Die Rettungsorganisationen „Sea-Eye“ und „SOS Mediterranee“ drängen seit fünf Tagen vergeblich auf die rasche Zuweisung eines sicheren Hafens für ihre Schiffe „Alan Kurdi“ und „Ocean Viking“. In drei Einsätzen hatten die jeweiligen Crews am vergangenen Donnerstag insgesamt 144 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet, bislang aber weder von den italienischen noch von den maltesischen Behörden die Genehmigung erhalten, einen europäischen Hafen anzulaufen. Beide Staaten haben sich nach Angaben der Organisationen als nicht zuständig erklärt. Einen libyschen Hafen anzusteuern lehnen die Schiffe mit Verweis auf das Völkerrecht ab.

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Tjerk Brühwiller, São Paulo
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