Nach gewaltsamen Protesten : Ecuadors Präsident hebt Ausnahmezustand auf

Laut Menschenrechtsorganisationen sind bei den Protesten mindestens fünf Menschen gestorben sowie 166 verletzt worden. Sechs Personen würden vermisst. Am 13. Juni hatten indigene Gruppen einen Nationalstreik ausgerufen.
Nach knapp zwei Wochen teils gewaltsamer Proteste von Indigenen hat Ecuadors Präsident Guillermo Lasso den Ausnahmezustand aufgehoben. Diesen hatte er in sechs Provinzen „wegen schwerer innerer Unruhen“ verhängt – darunter Pichincha, wozu die Hauptstadt Quito gehört. Damit bekräftige die Regierung ihre Bereitschaft, die Schaffung friedlicher Räume zu garantieren, hieß es in einer Mitteilung des Präsidialamtes vom Samstagabend. Im Ausnahmezustand waren unter anderem größere Versammlungen untersagt.





