Gegen das Militärregime : Wo junge Menschen entschlossen in den Kampf ziehen

Das Regime in Myanmar verwandelt Dörfer in den Rebellengebieten in Ruinen aus Schutt und Asche. Doch anders als früher hat sich Myanmars junge Generation in Scharen dem Kampf gegen das Regime verschrieben.
Auf der Straße, die durch das Dorf Pantein im Osten Myanmars führt, ruckeln immer wieder Lastwagen und Pritschenwagen mit bewaffneten Uniformierten auf den Ladeflächen vorbei. Es sind junge Männer und Frauen, Rebellenkämpfer mit fast noch kindlichen Gesichtern, auf dem Weg an die Front. Manche lächeln, andere blicken ernst drein. Das Dorf, das an ihnen vorbeizieht, bietet einen trostlosen Anblick. Aus der Asche ragen ein paar verkohlte Balken und rußige Wellblechplatten empor. Von einigen größeren Steinhäusern sind nur Ruinen übrig.
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