Migration aus Tunesien :
Flucht vor dem politischen Chaos

Lesezeit:
Mitarbeiter der spanischen NGO Open Arms bei der Rettung einer Gruppe Tunesier am 25. Juli vor Lampedusa
Mitarbeiter der spanischen NGO Open Arms bei der Rettung einer Gruppe Tunesier am 25. Juli vor LampedusaAP

Die politische Lage in Tunesien könnte wieder mehr junge Menschen dazu bringen, sich auf den Weg nach Europa zu machen. Offenbar verlassen auch immer mehr Akademiker das nordafrikanische Land.

Der tunesische Präsident Kaïs Saïed sieht angesichts der vielen jungen Tunesier, die sich auf den Weg nach Europa machen, dunkle Kräfte am Werk. „Sie geben ihnen Geld, damit sie gehen. Diese Leute nutzen das Elend aus und wollen eine Wiederholung der Ereignisse von 2011“, sagte Saïed und meinte damit das Jahr, in dem der Diktator Ben Ali gestürzt wurde. Wen genau er mit „sie“ meinte, verriet er allerdings nicht. Aber für den Präsidenten ist immerhin klar, dass sie „den Beziehungen Tunesiens zu Italien, Europa und anderen Ländern schaden wollen“.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Nach fast vier Jahren wurde die Rahmedetalbrücke im Dezember wieder eröffenet.
Kritische Infrastruktur:
Jede Brücke zählt

Bis zu 500 Milliarden Euro Schulden steckt die Regierung in die vielerorts maroden Verkehrswege. Für das Land ist damit allein aber noch nicht viel gewonnen.

Patrick Welter
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Dekanatsreferent (m/w/d) Alumni und Transfer
Technische Hochschule Ingolstadt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Bauingenieur*in im Straßen- und Radwegebau (m/w/d)
Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW)
Zum Stellenmarkt