EU-Ratspräsidentschaft : Macron hofft auf den Glanz Europas

Die Präsidentenwahlen in Frankreich fallen mitten in die EU-Ratspräsidentschaft des Landes. Ist das gut für Europa? In Brüssel gehen die Meinungen darüber auseinander. Präsident Macron setzt ganz auf die europäische Bühne.
Gemeinsam schritten Emmanuel Macron und Ursula von der Leyen am Freitagmorgen durch die heiligen Hallen des Panthéons, wo Frankreich seine „großen Persönlichkeiten“ ehrt. Vor der Grabkammer Nummer sechs legten der französische Präsident und die Kommissionspräsidentin ein Blumengebinde nieder und verneigten sich, bevor sie eintraten. Zwei Größen Europas liegen hier bestattet: Jean Monnet, Gründer und erster Präsident der Montanunion, und Simone Veil, die erste Präsidentin des demokratisch gewählten Europäischen Parlaments. Reden gab es an diesem Morgen nicht. Es war ein stilles, flüsterndes Gedenken im Beisein eines Enkels Monnets und zweier Söhne Veils. Ihre überlebensgroßen Porträts waren draußen aufgestellt, vor den mächtigen Säulen des Ehrentempels.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





