FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Iran-Konflikt :
Europa fehlt weltpolitische Macht

Klaus-Dieter Frankenberger
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump während der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des D-Days
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump während der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des D-Daysdpa

Im Iran-Konflikt erlebt Europa einmal mehr, wie begrenzt seine Mittel sind. Es muss endlich vom Getriebenen zum Handelnden werden – sonst profitieren andere.

Drei europäische Länder, darunter Deutschland, sowie die EU machen gerade die Erfahrung, wie begrenzt ihre weltpolitische Macht ist. Die Regierung Trump hat das Atomabkommen mit Teheran verlassen, das unter Obama ausgehandelt worden war, und Sanktionen gegen Iran verhängt. Auch nichtamerikanischen Unternehmen, die mit Iran Handel treiben oder dort investieren (wollen), werden Sanktionen angedroht.

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