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Sicherheitspolitik : Deutschland muss erwachsen werden!

  • -Aktualisiert am

Afghanistan, Kundus: Ein Soldat der Bundeswehr sichert am Stadtrand von Kundus ein Gebäude. Bild: dpa

Deutschlands Zurückhaltung in außenpolitischen Belangen ist scheinheilig. Die Vermeidung einer vermeintlichen deutschen Dominanz ist nicht mehr zeitgemäß. Ein Gastbeitrag.

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          Die sicherheitspolitische Landkarte ändert sich dramatisch. Und das ohne wesentlichen Einfluss Deutschlands. Zwar stellt unser Land seit Anfang dieses Jahres die schnelle Speerspitze der Nato und ist für zwei Jahre nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat. Doch nur dabei zu sein reicht nicht aus, um deutsche Interessen wirksam wahrnehmen zu können.

          Die unabgesprochene Ankündigung des Endes des amerikanischen Engagements in Syrien und womöglich einer Reduzierung der Truppenstärke in Afghanistan erhöhen schlagartig den Entscheidungsdruck auf Deutschlands Außenpolitik. Deutschland nimmt die Veränderung der Strukturen im Nahen Osten und im asiatischen Raum bislang lediglich im Beobachterstatus zur Kenntnis. Das ist ambitionslos und wird Deutschlands Rolle nicht gerecht.

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